Volleyball
Mit arrivierten Kräften und jungen Talenten zu Stabilität

Die Frauen-Fanionequipe des TV Schönenwerd findet sich nach dem Abstieg in der Erstliga wieder. Nach Ende der Saison hatte lange Ungewissheit geherrscht, wie es mit dem Team weitergehe – nun erzählt das neue Trainerteam.

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Die Frauen vom TV Schönenwerd verstärken sich und wollen sich in der nächsten Saison stabilisieren.

Die Frauen vom TV Schönenwerd verstärken sich und wollen sich in der nächsten Saison stabilisieren.

Nordwestschweiz

Den beiden ist es gelungen ein Kader von dreizehn Frauen zusammenzustellen, bestehend aus einigen bewährten sowie neuen, jungen Kräften. Das Gefälle punkto Alter und Leistungsvermögen sei deswegen auch gross, erzählt Assistenztrainer Buser, er sieht das aber nicht als Problem. Vielmehr sollen sich die Jungen an der Seite der Arrivierten entwickeln.

In Person von Lisa Hackauf, eines Neuzugangs mit Vergangenheit in der deutschen Bundesliga, sehen die beiden Trainer eine potenzielle Leistungsträgerin. Hackauf hatte beim TVS um ein Probetraining angefragt, wo sie mit ihren Qualitäten überzeugte. In die Schweiz gezügelt ist sie von Berufs wegen und zusammen mit ihrem Freund Patrick Steffen, welcher im NLB-Team des SV Olten engagiert ist.

Erweiterte Spitze wird anvisiert

Mit dem vorhandenen Spielerinnenmaterial soll nicht der direkte Wiederaufstieg angestrebt werden. «Viel mehr liegt der Fokus auf einer Stabilisierung und der Bildung einer langfristigen Basis, was das Frauen-Volleyball in Schönenwerd anbelangt», berichtet Bühlmann, welcher auch als Sportchef der NLA-Männer fungiert und sein Engagement bei den Frauen vorderhand auf ein Jahr begrenzt sieht. So lautet die Zielsetzung, einen Platz in der erweiterten Spitze zu erreichen.

«Wir wollen uns so lange als möglich die Möglichkeit einer Playoff-Teilnahme offenhalten», präzisiert Nik Buser. Morgen Donnerstag beim ersten Saisonspiel auswärts in Langenthal sollen die Schönenwerderinnen denn auch gleich das Punktekonto eröffnen, erhofft sich Bühlmann. Er sehe der Partie frohen Mutes entgegen, sei die TVS-Equipe doch auf einem guten Weg, wenn er auch noch allerlei Detailarbeit auf sich und Trainerkollege Buser zukommen sieht. (ts)

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