Tennis
Mischa Lanz siegt und darf nach Florida

Dank dem Sieg an der Nike Junior Tour kann der 12-jährige Hägendorfer Mischa Lanz (R2) die Schweiz an den internationalen Masters in Florida vertreten.

Fabio Baranzini
Drucken
Teilen
Mischa Lanz hats geschafft (Archiv)

Mischa Lanz hats geschafft (Archiv)

AZ

Vom Freitag bis Sonntag standen im nationalen Leistungszentrum von Biel die besten Schweizer Nachwuchsspielerinnen und Nachwuchsspieler der Kategorien U12 und U14 auf dem Platz. Jeweils acht Teilnehmer kämpften in jeder Kategorie um den Titel, der sie zur Teilnahme am internationalen Finalturnier in Florida berechtigt, das jeweils Anfang Dezember stattfindet und an dem die Sieger aus über 30 Ländern teilnehmen.

Favoritenrolle gerecht geworden

Mischa Lanz, der amtierende Sommer und Winter Schweizer Meister bei den unter 12-Jährigen, galt in Biel als grosser Favorit. Der topgesetzte Hägendorfer wurde dieser Rolle gerecht und schickte in der ersten Runde Nelio Rottaris (R5) gleich mit der Höchststrafe – im Fachjargon als «Velo» oder «Brille» bezeichnet – in die Garderobe: 6:0, 6:0 gewann Lanz und qualifizierte sich somit für die Halbfinals. Dort traf er auf Luca Stäheli (R3). Dieser vermochte Lanz schon eher zu fordern, doch der derzeit bestklassierte Spieler der unter 12-Jährigen in der Schweiz liess nichts anbrennen und siegte sicher mit 6:2, 6:4.

Dreimaliger Bezwinger

Im Endspiel traf Mischa Lanz dann auf einen alten Bekannten, nämlich auf Damien Wenger (R3). Der Nummer zwei gesetzte Nachwuchsspieler aus La Neuveville stand in diesem Jahr bei beiden Austragungen der Junioren Schweizer Meisterschaft im Endspiel und scheiterte beide Male an Lanz. Auch im dritten wichtigen Finalspiel der Saison stand Lanz seinem Kontrahenten vor der Sonne. Überlegen siegte der Solothurner mit 6:3, 6:2 und holte sich nach seinem Sieg im letzten Jahr bereits den zweiten Titel in Folge an der Nike Junior Tour. In Florida, wo er im Vorjahr im Achtelfinal ausschied, rechnet er sich dieses Jahr durchaus Chancen aus, bei den Besten mitzumischen.

Weniger gut lief es der zweiten Solothurnerin. Tamara Arnold (N4, 71) aus Olten war als Nummer zwei gesetzt, scheiterte jedoch überraschend im Halbfinale. Sie unterlag in einer umkämpften Partie der ungesetzten Rebeka Masárová (R2) aus Riehen mit 6:3, 4:6, 6:7, welche sich nachher den im Finalspiel den Titel holte.

Aktuelle Nachrichten