Melanie Mathys gewinnt nach 2016 auch den Gesamtweltcup 2017. Die Solothurnerin legte den Grundstein für den erneuten Gewinn des Gesamtweltcups in den ersten drei Rennen mit zwei Siegen und einer Silbermedaille und konnte mit einem beruhigenden Vorsprung ins letzte Weltcuprennen in Augsburg gehen. Ein zehnter Rang im abschliessenden klassischen Rennen über vier Kilometer auf dem Lech hätte für die Titelverteidigung gereicht. Melanie Mathys wollte aber auch im letzten Rennen auf das Podest und schaffte dies mit einem dritten Rang auch. Das Rennen gewann die Französin Claire Bren vor der holländischen Flachbahnspezialistin Eef Haze. Mathys stand damit in jedem der vier Weltcuprennen auf dem Podest und konnte ihren Gesamtweltcupsieg vom letzten Jahr souverän verteidigen.

Einen Supertag erwischte der Solothurner Nico Meier. Nach für ihn enttäuschenden Resultaten in den vorherigen Weltcuprennen schaffte er beim Finalrennen den erstmaligen Sprung in die Top Ten und klassierte sich auf dem achten Schlussrang. Damit erzielte er sein bestes Ergebnis an einem int. Anlass. Die Herrenkategorie wurde durch Simon Oven (SLO) gewonnen.

Auch Sabine Eichenberger zeigte gegenüber dem gestigen Sprintrennen eine klare Steigerung und siegte vor der italienischen Weltcupleaderin Cecilia Panato. Die flache und lange Strecke auf dem Lech kam der Bruggerin entgegen und so schaffte sie mit ihrem Sieg sogar noch den Sprung auf das Podest des Gesamtweltcups und wurde Gesamtzweite.

Fabio Gretner in der Kategorie Kanadier-Einer konnte sein Resultat vom Sprint nicht verbessern und belegte den 13. Rang. Gewonnen wurde diese Kategorie durch den Tschechen Ondrej Rolenc.

Melanie Mathys gewinnt auch im Sprintrennen

Die Solothurnerin Melanie Mathys steht auch im dritten Weltcuprennen auf dem Podest. Nach dem erfolgreichen Weltcupauftakt beim Heimrennen auf der Muota vor einer Woche, bei dem sie eine Gold- und eine Silbermedaille holte, war sie auch beim dritten Weltcuprennen auf dem Eiskanal in Augsburg nicht zu schlagen. Bei den Qualifikationsläufen am Morgen hatte sie zwar nur die fünftbeste Zeit. Im Finalrennen der besten Zwölf fuhr sie aber eine klare Bestzeit, die keine der folgenden Konkurrentinnen mehr unterbieten konnte. Sie gewann das Sprintrennen vor der Französin Lise Vinet und der Deutschen Alke Overbeck. Damit stand sie in jedem Weltcuprennen auf dem Podest und geht als klare Leaderin im Gesamtweltcup ins Finalrennen vom Sonntag.

Die Bruggerin Sabine Eichenberger im Kanadier-Einer konnte sich im Training und bei den Qualifikationsläufen mit der schwierigen Strecke auf dem olympischen Eiskanal von 1972 nicht so richtig anfreunden. Nach sehr guten Ergebnissen am letzten Wochenende musste sie sich diesmal mit Rang Sieben zufrieden geben. Die Französinnen holten sich mit Claire Haab und der Siegerin des Sprints auf der Muota, Cindy Coat, einen Doppelsieg.

Der Sempacher Fabio Gretener konnte sich im Kanadier-Einer für das Finalrennen qualifizieren. Er konnte sich aber gegenüber der Qualifikation nicht mehr steigern und wurde Elfter. Sieger wurde der Deutsche Normen Weber bei seinem Abschiedsrennen. Er wird nach diesem Wochenende vom Spitzensport zurücktreten.

Das Sprintrennen der Kajak Herren gewannen Neic Znidarcic (SLO), der Sieger des Sprintrennens vor einer Woche und Björn Beerschwenger (D). Beide erreichten im Finalrennen genau die gleiche Zeit. Der Solothurner Nico Meier scheiterte bereits in der Qualifikation und verpasste das Finalrennen der besten Fünfzehn.