Kanu
Melanie Mathys gewinnt auf der Muota den Meistertitel im Sprint

An den internationalen Meisterschaften siegt die Solothurnerin Melanie Mathys im Sprint, zweite wird Klubkollegin Chantal Abgottspon. Juniorenfahrer Nico Meier holt sowohl im Sprint, als auch über die lange Distanz die Silbermedaille.

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Erfolgreich auf der Muota unterwegs: Melanie Mathys.

Erfolgreich auf der Muota unterwegs: Melanie Mathys.

Neil Smorthit

Bei den gemeinsamen Meisterschaften der Deutschen und Schweizer Wildwasserkanuten auf einer der schwierigsten Wildwasserstrecken der Schweiz im Muotathal gewann die Solothurnerin Melanie Mathys den Schweizer-Meister-Titel im Sprint. Mathys wurde auch in der internationalen Gesamtwertung nur von der Deutschen Sabine Füsser geschlagen und konnte damit ihren fünften Rang im EM-Sprint bestätigen. Ihre Klubkollegin Chantal Abgottspon holte sich den Vize-Schweizermeistertitel.

Trotz der beiden Vize-Schweizermeister-Titel war der Solothurner Juniorenfahrer Nico Meier mit seinen Leistungen auf der Muota gar nicht zufrieden. Er dominierte die Rennen dieser Saison bisher und war jeweils klar vor seinen Nationalmannschaftskollegen klassiert und machte sich berechtigte Hoffnungen auf den Titelgewinn.

Ausgerechnet an den Schweizermeisterschaften musste sich Nico Meier dann geschlagen geben und belegte sowohl im Sprint, als auch über die lange Distanz den zweiten Rang. Die Junioren-Nationaltrainerin Kristin Amstutz erklärte sich die Niederlage mit dem Heimvorteil der beiden siegreichen Nidwaldner.

So hatten Nico Meiers direkte Konkurrenten auf den Meistertitel wesentlich mehr Trainingsfahrten auf der sehr anspruchsvollen Wildwasserstrecke und konnten diesen Vorteil im Rennen perfekt umsetzen. Die bisherigen Wettkämpfe dieser Saison waren eher einfache Strecken, auf denen Nico Meier seine bessere Kondition nutzen konnte. (NCH)