Eishockey

Meisterliche Walliser gewinnen gegen die Zuchwiler mit 0:4

Zuchwil-Trainer Stefan Gerber.

Zuchwil-Trainer Stefan Gerber.

Red Ice Martigny gewinnt in der 1.-Liga-Finalrunde in Zuchwil mit 4:0. Der Beginn des Spiels war geprägt von Nervosität aufseiten der Zuchwiler. Martigny zeigte infolge, warum er als grosser Favorit für den Meistertitel gilt.

Gestern bot sich den Solothurnern die grosse Chance, mit einem Sieg zu Hause gegen Martigny den Heimvorteil für die am kommenden Samstag ausgetragene Finalpartie zu sichern. Zuchwil-Trainer Stefan Gerber hob den Warnfinger allerdings bereits nach dem Winterthur-Match: «Ich hoffe, dass uns am Dienstag nicht das Gegenteil von heute passiert, denn dann wird der Gegner im Schlussabschnitt die frischeren Beine haben.»

Spürbare Nervosität

Zu Beginn spürte man vor allem aufseiten der Gastgeber die Nervosität. Die meisten Akteure agierten zum ersten Mal vor über 1000 Zuschauern. Martigny zeigte sofort, warum es als grosser Favorit gilt. Mit haargenauen und harten Pässen übernahmen die Gäste das Zepter. Die ersten 20 Minuten blieben aber torlos.Nach der Pause forcierten auch die Gastgeber das Tempo und trauten sich in der Offensive mehr zu.

Und sie kamen zu guten Torgelegenheiten. Die Martigny-Stürmer blieben indes gefährlich, fanden die Lücke allerdings ebenfalls noch nicht. Bis die letzte Minute des zweiten Drittels anbrach und Nico Spolidoro das Skore unter grossem Jubel vor seiner Fankurve eröffnete. Damit noch nicht genug: 20 Sekunden später erhielt Cory Ruhnke, Sohn von Olten-Trainer Ken, einen Penalty zugesprochen.

Diesen konnte Ackermann noch entschärfen. Unmittelbar nach der zweiten Pause war er jedoch gegen Fedulov chancenlos. Die zwei verhängnisvollen Minuten waren vorüber und die Partie so gut wie entschieden. Anschliessend schlossen die cleveren Walliser zwei Konter zum 4:0-Schlussstand gekonnt ab.

Kein Heimspiel mehr für Zuchwil

Damit ist zwar noch nichts verloren, aber ein Heimspiel wird es in Zuchwil in dieser Saison nicht mehr geben. Wenn aber Winterthur am Donnerstag in Martigny nicht gewinnt, bekommt Zuchwil Regio nochmals die Chancen den Wallisern die Aufstiegssuppe zu versalzen.

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