Leichtathletik

Martina Strähl stellt am Jungfrau-Marathon Streckenrekord auf

Martina Strähl stellte beim Jungfrau-Marathon einen Streckenrekord auf

Martina Strähl stellte beim Jungfrau-Marathon einen Streckenrekord auf

Die elffache Schweizer Meisterin Martina Strähl stellt bei der 24. Auflage des Jungfrau-Marathons mit der Siegerzeit von 3:19:15 Stunden einen Streckenrekord für die Frauen auf.

Nach dem Topergebnis an den Europameisterschaften im Juli in Amsterdam mit dem 15. Rang als beste Schweizerin im Halbmarathon, hat Langstreckenläuferin Martina Strähl erfolgreich zu ihrem Vorzugsterrain zurückgefunden. Die Berglauf-Weltmeisterin vom letzten Jahr gewann den Jungfrau-Marathon.

Und die 29-Jährige siegte mit neuem Streckenrekord und indem sie sich gegenüber hochklassiger internationaler Konkurrenz durchsetzte. Nur zehn Männer erreichten das Ziel vor der Solothurnerin. 

Mit ihrer neuen Bestmarke von 3:19:15 Stunden war sie 11:07 Minuten vor der zweitplatzierten Michelle Maier (Ö) im Ziel, 20:23 Minuten vor der dreifachen und letztjährigen Siegerin Aline Camboulives (Fr). 

Strähl unterbot den drei Jahre alten Rekord der Österreicherin Andrea Mayr um 1:06 Minuten. Für die dreifache Europameisterin war es der 103. Tagessieg als Langstreckenläuferin.

«Von A bis Z hervorragend», schilderte Martina Strähl das Durchleben der 42,195 km mit den 1839 Höhenmetern und den 305 m Gefälle von Interlaken auf die Kleine Scheidegg. «Ich war über weite Strecken alleine unterwegs und musste mich ständig selber pushen», sagte sie. Als Grund ihrer Steigerung – sie war rund sechs Minuten schneller – sieht sie die deutlich höhere Summe an Laufkilometern in den letzten Monaten. 

Bei den Männern gewann der 31-jährige Schotte Robbie Simpson, Zweiter am diesjährigen Walliser Klassiker Sierre - Zinal, den Jungfrau-Marathon von Interlaken auf die Kleine Scheidegg. Bester Schweizer war Stephan Wenk als Dritter mit 6:05 Minuten Rückstand. Der lange Zeit an dritter Stelle laufende Aadorfer Patrick Wieser wurde Fünfter.

Insgesamt standen rund 4000 Läufer aus 61 Nationen am Start. Gestartet wurde das Rennen von Nicola Spirig, der Olympia-Zweiten von Rio de Janeiro im Triathlon. (gg/sda)

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