Mit dabei war auch das Gerlafinger Team Roth-Skoda, das sich nach den letzten Erfolgen beim Coupe des Nations des U19 Schweizer Meisters Marc Hirschi sehr viel vorgenommen hatte. Doch dann verpasste das Team Roth-Skoda in der ersten Etappe den Zug: In der entscheidenden Fluchtgruppe war keiner der jungen Schweizer dabei.

Keiner kam mit weniger als zwei Minuten Rückstand ins Ziel. Auf der zweiten Etappe riskierte dann Marc Hirschi mit etwas Wut im Bauch alleine eine Flucht von rund 50 Kilometern. Der erst 17-Jährige Junior aus Ittigen wurde zwar eingeholt, kam aber noch auf den guten 3. Rang, 7. wurde Johan Jacobs. In der letzten Etappe hatte trotzdem
keiner der Nachwuchsfahrer aus dem Team Roth-Skoda eine echte Chance im Gesamtklassement.

So lautete die Taktik, für Hirschi die Sprintwertungen vorzubereiten, was auch ausgezeichnet gelang. Am Ende wurde Marc Hirschi mit dem weissen Trikot des besten Sprinters ausgezeichnet. Gewonnen wurde die Oberösterreich Juniorenrundfahrt vom Russen Pavel Sivakov, Hirschi belegte den 8. und Teamkollege Johan Jacobs den 9. Schlussrang.