Sie ist so lange bekannt wie es die Cupgeschichte gibt, die Story vom David, der den Goliath herausfordert. Um ein neues Kapitel in der alten Story zu verhindern, startete der Meister beim 1.Ligisten Herisau konzentriert und fokussiert.

Bereits nach sechs Minuten und drei Toren, schön aufgeteilt auf jede Linie, lag der haushohe Favorit mit 3:0 vorn und konnte einem geruhsamen Abend entgegenblicken. Dass es dann doch nicht so locker, flockig weiterging, lag an der nachlassenden Konzentration beim Oberklassigen und einem Gastgeber, welcher von Minute zu Minute den Respekt vor dem übermächtigen Gegner ablegte.

Zu mehr als einem Pfostenschuss im Startdrittel reichte es trotzdem nicht. Dafür kam es im Mitteldrittel sehr zu Freude der über 500 Zuschauer zu einem Zwischenspurt des Heimteams, das binnen 4 Minuten vom 0:5 zum 2:5 aufholte.

SVWE-Trainer Schönbeck sah sich genötigt, seine Mannen mit einem Time-out wieder in die Spur zu bringen. Diese gelang dann mit etwas Verspätung. Ab dem Schlussabschnitt sah man wieder den SVWE der Startminuten und die Tore fielen im Minutentakt. 

In der nächsten Runde im Cup gastiert der Meister beim NLB-Verein Sarnen.


Herisau - SV Wiler-Ersigen 3:11 (0:4, 2:2, 1:5)
Sportzentrum, Herisau. 535 Zuschauer. SR Scherrer/Zähnler. - Tore: 4. Ch. Hofbauer (Berlinger) 0:1. 5. Mendelin 0:2. 6. Känzig (Sebek) 0:3. 17. A. Zimmermann (Mendelin) 0:4. 25. Fankhauser (Känzig) 0:5. 25. Meier 1:5. 29. Waldvogel (Eschbach) 2:5. 38. Fankhauser 2:6. 42. Berlinger (Ch. Hofbauer) 2:7. 46. Mendelin (Rosén) 2:8. 49. A. Zimmermann (Mendelin) 2:9. 56. Mendelin (Rosén) 2:10. 58. L. Rüesch 3:10. 60. (59:51) Stettler (Sebek) 3:11. - Strafen: keine Strafen gegen UHC Herisau. 3mal 2 Minuten gegen SV Wiler-Ersigen.

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