Volleyball
Laufen entführt drei Punkte – Aeschi bleibt die gute Erfahrung

Die Männer von BC Aeschi hielten in der 1.-Liga-Partie gegen Laufen phasenweise gut mit. Der Leader der Gruppe B konnte aber in entscheidenden Momenten einen Zacken zulegen und gewann 3:1.

Hans Peter Schläfli
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Laufens Block mit Markus Fritschi und Pierre Brem.
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Manuel Aeschbacher baggert einen Ball.
Manuel Frey vom VBC Aeschi.
Volleyball: Aeschi-Laufen
Laufens Simon Känel
Laufens Trainer Marco Boccali.

Laufens Block mit Markus Fritschi und Pierre Brem.

Auch wenn Aeschi nach dem 1:3 gegen Leader Laufen am Ende leer ausging, darf man den Wasserämtern attestieren, dass sie für viel Spannung gesorgt hatten. Als sie im ersten Satz 11:10 führten, wuchs die Hoffnung auf einen weiteren Punktgewinn. Aber Laufen wurde seiner Favoritenrolle gerecht. Die wuchtigen Aufschläge von Markus Fritschi und die Smashes von Michel Ancel zeigten Wirkung.

Aeschi steckt nicht auf

An Spannung kaum zu überbieten war der zweite Satz, den Laufen nach einem langen Hin und Her 36:34 gewann. Wer dachte, dass Aeschi nun frustriert aufgeben würde, sah sich getäuscht. «Wir haben gespürt, dass der Gegner zu packen ist», erklärte Trainer Florian Bauer.

Sein Team zeigte im Anschluss die stärkste Phase und gewann Satz drei souverän Als Aeschi den Schwung mitnahm und in Umgang vier gleich wieder mit 10:6 in Führung ging, reagierte Laufens Trainer Marco Boccali richtig, indem er mit Diogo Figueiredo mehr Tempo in die zentrale Spielgestaltung brachte. Sofort kippte das Momentum wieder auf die Seite der Gäste, die sieben Punkte in Serie buchen konnte.

Damit war die Entscheidung gefallen, Laufen brachte den Match souverän mit 3:1 nach Hause. Bauer lässt sich durch die Niederlage nicht entmutigen und setzt seiner Mannschaft ein hohes, aber realistisches Ziel: «Diesmal möchten wir die Abstiegsrunde vermeiden und an den oberen Playoffs teilnehmen.»

Die Decke spielt mit

Weidende Kühe vor einem bunten Herbstwald – das war die wirklich schöne Aussicht aus der Heinrichswiler Turnhalle «Drei Höfe». Trotzdem kamen nur 30 Zuschauer und ein begeisterter Hund, um sich das erste Heimspiel der Saison anzusehen.

Das hat einen Grund: Die Halle ist nicht nur zu wenig hoch für die 1. Liga, weshalb zu viele Punkte durch Bälle an die Decke entschieden werden. Sie ist auch so eng, dass das Publikum durchs «Garagentor» des Materialraums herausspähen muss. Wer auf einem der kleinen Bänke am Hallenrand sass, riskierte einen Smash am Kopf. Zudem reflektiert die Sonne unregelmässig von den Fenstern und die Spieler werden geblendet. Da ist das Zuschauen von der komfortablen Balustrade der Etziker Halle aus natürlich viel attraktiver.

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