Unihockey, Playoff-Halbfinal
Langnau meldet sich zurück – 7:3-Sieg gegen Wiler und Ausgleich der Serie

Tigers Langnau gewinnt das zweite Spiel der Halbfinalserie gegen Wiler-Ersigen klar mit 7:3. Die letzten zwei Tore fallen ins leere Wiler Tor. In der Serie steht es somit nach zwei Spielen 1:1. Das erste Spiel hatte Wiler mit 8:5 gewonnen.

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Tigers' Sandro Rindlisbacher (r.) im Kampf um den Ball gegen Wilers Deny Känzig
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Playoff-Halbfinal, 2. Runde: Tigers - Wiler-Ersigen
Tigers' Linus Andresson (r.) im Kampf um den Ball gegen Wilers Philipp Fankhauser
Wilers Isaac Rosen (vorne) behält im Zweikampf mit Tigers' Ivan Brechbuehl die Oberhand

Tigers' Sandro Rindlisbacher (r.) im Kampf um den Ball gegen Wilers Deny Känzig

Marcel Bieri

In den Best-of-Seven-Serien der Playoff-Halbfinals der Unihockeyaner ist Langnau und Malans das Rebreak geglückt. Die Emmentaler bezwangen den Qualifikationssieger Wiler-Ersigen 7:3, Malans siegte auswärts gegen Köniz 7:5.

Mann des Spiels für Langnau war Manuel Engel. Der 21-Jährige hatte das 1:0 und 3:1 erzielt und zwei Assists verbucht. Deny Känzig verkürzte in der 32. Minute auf 2:3 aus Sicht des Titelverteidigers, Matthias Hofbauer erzielte zwei Minuten vor der zweiten Pause den Ausgleich. Es sollte an diesem Abend das letzte Goal für den Serienmeister bleiben. Die Tigers gingen in der 48. Minute durch den Finnen Jonaas Pylsy wieder in Führung, Stefan Siegenthaler erhöhte in der 54. Minute auf 5:3. Danach musste Langnau die einzige Unterzahl-Situation überstehen, ehe sich in der Schlussphase noch einmal Pylsy sowie Joel Krähenbühl als Torschützen auszeichneten. Langnau feierte damit den ersten Playoff-Erfolg gegen den Rivalen seit sechs Jahren. Die Tigers sind zuvor gegen Wiler-Ersigen nicht nur in der Final-Serie der letzten Saison ohne Sieg geblieben, sie scheiterten auch 2010 und 2011 in den Halbfinals "zu Null".

Malans ging in der 42. Minute durch Claudio Laely 5:2 in Führung, musste aber trotzdem noch zittern. Laely hatte das Skore in der 6. Minute eröffnet. Vertti Wigrén, nebst Laely und Köniz' Nino Wälti ebenfalls Doppeltorschütze, stellte in der 32. Minute erstmals einen Zweitore-Vorsprung her. Köniz kam vor 1012 Zuschauern in der 51. Minute mit zwei Treffern innert 20 Sekunden wieder auf 4:5 heran. Dann kassierten die Berner hintereinander zwei Strafen, überstanden knapp eine Minute in doppelter Unterzahl, ehe Wigrén doch das 6:4 für den Cupsieger erzielte. Nino Wälti verkürzte 144 Sekunden vor Schluss noch einmal. Das Sieg sichernde 7:5 durch Tim Braillard ins leere Tor feierten die Alligatoren erst 8 Sekunden vor Ende.

In den Auf-/Abstiegsplayoffs hat Uster gegen Zug 8:6 gewonnen und führt in der Serie 2:0. Die Gastgeber gingen erst in der 27. Minute erstmals in Führung, als der dreifache Torschütze Simon Suter erstmals traf. Uster startete mit einer 7:3-Führung ins letzte Drittel, Suter sorgte in der 48. Minute gar für einen Fünf-Tore-Vorsprung. Die Aufholjagd der Zentralschweizer, für die Sandro Poletti ebenfalls dreimal traf, setzte zu spät ein.

Waldkirch-St. Gallen schlug Olten-Zofingen 8:5 und glich in der Serie aus. Die Ostschweizer starteten gut in die Partie, lagen nach sechs Minuten 3:1 in Front. Bis zur 47. Minute glückte den Gästen jedoch die Wende. WaSa kämpfte sich zurück, erzielte nun zwischen der 54. und 56. Minute drei Tore und lag damit wieder 6:4 in Front. In der hektischen Schlussphase baute zuerst Riku Laaksonen auf 7:4 aus. Für Olten-Zofingen verkürzte Lukas Schneeberger in der Schlussminuten das Skore noch einmal, ehe Andrin Hollenstein mit seinem zweiten Goal des Abends den Sieg endgültig sicherte. (si)

Nationalliga A. Männer. Playoff-Halbfinals (best of 7). 2. Runde: Langnau (6. der Qualifikation) - Wiler-Ersigen (1.) 7:3; Stand 1:1. Köniz (5.) - Malans (2.) 5:7; Stand 1:1.

3. Runde am Sonntag: Malans - Köniz (17.00), Wiler-Ersigen - Langnau (19.00).

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