Seit der Niederlage gegen Lausanne befindet sich der SC Langenthal in einer bestechenden Form. Bereits gegen Ajoie haben die Langenthaler bewiesen, wie stark sie sein können. Gestern gegen Visp knüpfte der SCL an diese Leistung an und überzeugte abermals. Während die Visper, die über längere Zeit kein Meisterschaftsspiel bestritten hatten, den Tritt nicht fanden, zog der SC Langenthal ein hartnäckiges Forechecking auf und schnürte dabei den Gegner ein.

1:0 dank Visper Eigentor

Visp verlor zahlreiche Scheiben und konnte sich offensiv kaum entfalten. Langenthal hingegen verbuchte bei einem Tschannen-Abschluss bereits in der 1. Minute einen Pfostenschuss. In der 4. Minute gingen die Lokalmatadoren dann in Führung. Yannick Bodemann preschte über links vor und wollte Marc Kämpf bedienen. Sein Querpass kam aber nicht an und wurde von einem Visper ins eigene Tor bugsiert. In der 17. Minute erzielte Tschannen das 2:0, ebenfalls alleine auf weiter Flur.

Visp konnte sich nicht entfalten

Im zweiten Abschnitt zeigte sich ein ähnliches Bild. Die Langenthaler dominierten. Beidseitig wollten aber die Tore nicht fallen. Während Visp einzig in einer Überzahlsituation zu guten Chancen kam, verpasste Langenthal gleich mehrere Möglichkeiten. Erst im letzten Abschnitt sollte ein erneuter Torreigen einsetzen. In der dritten Drittelsminute erhöhte Cadonau von der blauen Linie auf 3:0. Visp war aber nicht gewillt aufzugeben, und erzielte gleich im Gegenzug den Anschlusstreffer zum 1:3.

Fortan versuchte der SCL defensiv sauber zu stehen, und zumindest die Führung nicht zu verlieren. So kam die Truppe von Heinz Ehlers zu weniger Chancen. Ähnlich Mühe hatte freilich auch der EHC Visp. Zwar kamen die Gäste in Überzahl und ohne Torwart noch auf 2:3 heran; doch kurz vor Schluss machte Tschannen mit einem Treffer ins leere alles klar.