Der 23-jährige Dominik Fuchs vom Hägendörfer EKZ Racing Team konnte beim Bergrennen Martigny–Mauvoisin im Kanton Wallis seinen letztjährigen Podiumsplatz verteidigen. Er kam mit einem Rückstand von einer Minute und 37 Sekunden auf den Walliser Tagessieger Sébastien Reichenbach vom Team IAM als Dritter und Bester seines Teams im Ziel auf 1900 Metern über Meer an.

«Bei Lourtier, nach halber Renndistanz, waren wir zu fünft vorn an der Spitze. Kurz vor Fionnaz musste ich die Spitze allerdings ziehen lassen. Ich versuchte zwar noch, im letzten flachen Streckenteil aufzuschliessen. Aber es war unmöglich, denn ich musste die Kräfte für den letzten happigen Aufstieg sparen», meinte der Berikoner nach seiner Fahrt zu Rang drei.

Der Wangner Till Dreier aus dem Team Hörmann beendete das Bergrennen als ausgezeichneter Fünfter in einer Stunde, 14 Minuten und drei Sekunden, knapp vor dem Stüsslinger Moreno Angst aus dem EKZ Racing Team. Patric Kottmann als 9. in 1:14:26, Kilian Moser als 10. in 1:16:14 und Kevin Jost als 11. in 1:16:45 Stunden waren die weiteren Fahrer des Teams von Kurt Bürgi.

Das Bergrennen im Wallis war für das EKZ Racing Team von Kurt Bürgi der letzte Test vor der Elsass-Rundfahrt, die heute Dienstag kurz vor 17 Uhr in Ungersheim gestartet wird. Die 1. Etappe führt während 118,8 Kilometern nach Sausheim in der Nähe von Mulhouse. Bereits zum neunten Mal ist der Hägendorfer Erfolgstrainer Kurt Bürgi mit seinem Team an dieser sehr gut besetzten Rundfahrt am Start. «Nur 2004 waren wir bei der Premiere dieses Rennen nicht dabei.» blickt der Teamanager zurück. 2009 konnte Bürgis Team mit Simon Zahner gar den Gesamtsieger stellen.

Nach einem Abstecher zum Pro Tour Team BMC ist Simon Zahner nun wieder der Leader im EKZ Racing Team. Neben Zahner gehören diesmal Dominik Fuchs, Patrick Kottmann Fabian Lienhard, Mirco Saggiorato und der Westschweizer Bahnspezialist Théry Schir dem sechsköpfigen EKZ Racing Team an. Der Stüsslinger Moreno Angst nimmt die Rolle des Ersatzfahrers ein. Wie schwer es ist, bei der Elsass-Rundfahrt einen Startplatz zu erhalten, beweist die Tatsache, dass sich für die Jubiläums- Auflage nicht weniger als 73 Teams beworben haben. Schliesslich erhielten 26 Equipen eine Startzusage zu diesem Rennen.

«Wollen uns nicht verstecken»

Auf die Jubiläums-Rundfahrt im Elsass angesprochen sagt Teamchef Kurt Bürgi weiter: «Es ist immer schwer, hier einen Startplatz zu erhalten. Deshalb nehmen wir im Frühling immer wieder an zahlreichen Rennen in Frankreich teil. Neben dem französischen Team Remy-Meder sind wir die einzige nationale Elitemannschaft, alle anderen sind höher eingestufte Teams. Wir wollen uns auch diesmal nicht verstecken und etwas zeigen.» Mirco Saggiorato habe sicher Ambitionen, sagt Kurt Bürgi. «Denn er möchte sich für ein Profiteam empfehlen, und Théry Schir und Simon Zahner sind auch gute Sprinter.»

Neben den sechs Bürgi-Fahrern sind vier weitere Eidgenossen im Aargauer Continental Team Atlas-Personal mit von der Partie. Abgeschlossen wird die sechstägige Elsass-Rundfahrt am Sonntag nicht wie gewohnt mit der Königsetappe auf den Ballon d Alsace, sondern mit der 139,6 km langen Fahrt von Ribeauville nach Cernay. Die Königsetappe steht am zweitletzten Tag, am Samstag, auf dem Programm. Der mit 176,4 km längste Abschnitt führt von Sélestat nach Markstein über den Grand Ballon, dem höchsten Passübergang in den Vogesen.