Eishockey
Kompliment des Nationaltrainers für junge Eishockeytalente

Julian Schmutz und Marco Müller sind Stürmer des Schweizer U18-Nationalteams und beide auf dem besten Weg, eine Profikarriere zu verwirklichen.

Melanie Wirz
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Im Ernstkampf trug Marco Müller bislang nur das SCB-Trikot der Elite A. zvg

Im Ernstkampf trug Marco Müller bislang nur das SCB-Trikot der Elite A. zvg

bz Basellandschaftliche Zeitung

Sie sind noch jung, doch im Sport bereits ganz gross. Julian Schmutz aus Niederönz und Marco Müller aus Wangen bei Olten spielen in der Schweizer U18-Auswahl und wollen hoch hinaus. Im Nachwuchsteam des SC Bern beweisen sich die beiden bereits seit vier, respektive drei Saisons – das Ziel, auf welches die jungen Sportler hinarbeiten, ist glasklar: Eine Profikarriere soll es werden.

Der Weg zur Profikarriere

Trotzdem üben die beiden verantwortungsbewussten Solothurner auch einen «normalen» Beruf aus. «Man weiss nie, was die Zukunft bringt. Deshalb muss man etwas neben dem Sport in der Hand haben», erklärt Schmutz, der als Logistiker tätig ist. Sein Teamkollege und guter Freund Müller arbeitet als Kaufmännischer Angestellter bei derselben Firma.

«Meistens verbringen wir sogar die Mittagspausen zusammen», so Müller. Die beiden verstehen sich auf und ebenso neben dem Eis blendend. Kein Wunder. Denn seit der U13-Nationalmannschaft gehen Schmutz und Müller den Weg ihrer Leidenschaft gemeinsam.

Eishockey fürs Leben gern

Die 17-Jährigen sind sich einig, dass für sie ohne Sport gar nichts mehr gehen würde. «Es ist die Abwechslung, der Spass und das Messen an den weltbesten Altersgenossen, was die Leidenschaft ausmacht», weiss Schmutz, und sein Mannschaftskamerad Müller ergänzt: «Eishockey ist das, was wir fürs Leben gern machen.»

Auch ihr Headcoach beim U18-Nationalteam, Alfred Bohren, spürt das Feuer, das in seinen Schützlingen brennt: «Bei Müller und Schmutz sehe ich immer diese glänzenden Augen, wenn sie aufs Eis können. Ist es nicht das, was ein jeder Profisportler haben muss?» Einer weiteren Nationalteamangehörigkeit steht den beiden Teamstützen laut Bohren nichts im Weg. «Klar, sie müssen reifer werden, stecken auch noch mitten in der Pubertät. Doch Schmutz wie auch Müller weisen bereits eine hohe Selbstkompetenz auf. Über die Jahre haben sie sich mit kleinen Schritten gut entwickelt.»

«Auf dem besten Weg»

Neben dem Fünf-Nationen-Turnier, das aktuell in Zuchwil stattfindet, ist die Weltmeisterschaft im April ein weiteres Highlight für die beiden, für ein Aufgebot «sind sie auf dem besten Weg», sagt Trainer Bohren.

Die Schweizer gewannen ihre beiden bisherigen Partien in Zuchwil ebenso wie die Finnen. Heute um 18.30 Uhr spielen die beiden Teams im Sportzentrum um den Turniersieg.