Der FC Muri fegt den FC Solothurn in der zweiten Qualifikationsrunde des Schweizer-Cups mit 6:2 vom Feld. Im Mittelpunkt stand Matchwinner Michael Koch. Der Ex-Badener erzielt sagenhafte vier Tore und bereitete die anderen zwei Tore vor. Damit dürfen die Aargauer träumen. Träumen vom grossen Cupgegner in der Hauptrunde.

Die Leistung gegen Solothurn kann sich sehen lassen. Zu keiner Zeit gaben die Murianer das Zepter aus der Hand und hielten Mal für Mal mit vollem Risiko auf das Tor des Gegners. Schnelles Passspiel und gute Bälle in die Tiefe waren das Rezept gegen ein teilweise komplett überfordertes Solothurn. Die Solothurner, die erstmals unter ihrem neuen Coach Aziz Sayilir antraten. Letzterer hatte letzte Woche Patrik Grolimund ersetzt.

3:0 zur Pause

Ludäscher verwertete einen Standard von Koch zur 1:0 Führung. Captain Tobias Müller war es dann, der auf einen Eckball von Koch per Kopf zum 2:0 einnetzte. Noch vor der Pause gelang Koch das 3:0. Die zweite Hälfte ist schnell erzählt. Im Lager des FC Muri kam höchsten noch beim Anschlusstreffer von Titton zum 1:3 ein wenig Nervosität auf. Aber nur, bis erneut Koch für den Ausbau der Führung sorgte. Es waren erst 78. Minuten gespielt, als Koch zum 5:1 erhöhte – sein dritter Treffer. Unwiderstehlich schlenzte er das Leder auf Vorlage von Müller am geschlagenen Torhüter vorbei. Drei Minuten vor dem regulären Ende verkürzte Paaschen mittels Elfmeter auf 2:5. Just mit dem Schlusspfiff vervollständigte Koch seine krönende Leistung mit dem 6:2. (dl)