Das frühzeitige Saisonende mit dem verpassten Saisonziel Playofffinal zieht beim EHC Olten erste personelle Konsequenzen nach sich: Der EHCO-Verwaltungsrat hat entschieden, sich von Sportchef Köbi Kölliker zu trennen. Er wurde per sofort entlassen.

Kölliker, der als Verteidiger in seiner Aktivzeit in den 80er-Jahren mit Biel drei Mal Schweizer Meister wurde, bleibt damit als Sportchef weiterhin erfolglos: Nach einigen Trainerstationen konnte er 2012 bei den SCL Tigers erste Erfahrungen als Sportchef sammeln. Doch mit ihm stiegen die Langnauer Monate später im April 2013 in die Nationalliga B ab.

Im September 2014 bekam er beim EHCO eine neue Chance – und scheiterte erneut: Vor einem Jahr übernahm er nach der Entlassung des damaligen EHCO-Trainers Heikki Leime interimistisch den Trainerjob, verpasste aber den angestrebten Finaleinzug. Und nun verfehlte er das vorgegebene Saisonziel, Playofffinal, mit einem fünften Qualifikationsrang und einem Viertelfinal-Out gegen die Rapperswil-Jona Lakers klar. 

Wer neuer EHCO-Sportchef wird, ist noch unklar.

Köbi Kölliker und die Powermaus, das passt nicht mehr

Köbi Kölliker ist nicht mehr Sportchef des EHC Olten

Köbi Kölliker und die Powermaus, das passt nicht mehr

Die Medienmitteilung des EHC Olten im Wortlaut:

«Der Verwaltungsrat der EHC Olten AG und Sportchef Köbi Kölliker haben sich nach dem frühen Out im Playoff-Viertelfinal in intensiven Gesprächen nicht gefunden und sind zur Übereinkunft gekommen, dass die Basis für eine weitere Zusammenarbeit nicht mehr gegeben ist. Der Seeländer beendet seine Tätigkeit im Club per sofort. Der EHC Olten bedankt sich bei Köbi Kölliker für seinen grossen Einsatz für den EHCO und wünschen ihm für seine Zukunft alles Gute.»

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