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Klatsche und Ernüchterung beim FC Solothurn nach krasser 0:4-Pleite

Ratlose Solothurner nach der 0:4-Niederlage in Münsingen. Foto: Bieri/Archiv

Ratlose Solothurner nach der 0:4-Niederlage in Münsingen. Foto: Bieri/Archiv

Trotz Kaderkorrekturen, kassierten die Solothurner Erstligisten eine 0:4-Niederlage in Münsingen. Bereits in der siebten Minute deckten die Aaretaler die Problemzonen der Solothurner - insbesondere in der Innenverteidugung - auf.

Ernüchterung herrschte beim FC Solothurnern nach dessen krasser 0:4-Pleite in Münsingen. Und letzteres trotz Kaderkorrekturen. Die Berner zeigten mit ihrem tempostarken Spiel den Weg auf, der zum Erfolg führt. Die Aaretaler deckten die Problemzonen der Solothurner derlei insbesondere in der Innenverteidigung bereits in der siebten Minute auf. Kobel rechts frei gelassen, sah diese Torseite offen. «Beim 1:0 haben wir geschlafen», erkannte FCS-Trainer Roland Hasler.

Es fehlt der Denker und Lenker

Veronica mit einem Freistoss (13.), Du Buisson mit einem Flachschuss (15.) und Walther mit einem verzogenen Abschluss (19.) versuchten postwendend eine Reaktion zu zeigen. Später verpasste Walther (41.) Münsingens Gehäuse und Veronica sah seinen Freistoss zur Ecke gelenkt (44.). Dem Mittelfeldtrio der Besucher fehlte ein Koordinator. Erfolgversprechende Aktionen konnten trotz grossem Engagement nicht inszeniert werden. «Uns fehlte die Ordnung, uns fehlte ein Kopf, sodass wir sehr hektisch wurden», hielt Trainer Hasler fest.

Oezdmir vorzeitig unter Dusche

Auch der Start in die zweite Halbzeit missriet den Gäste aus den Nachbarkanton gründlich. Statt eines Penalties gab es für Oezdmir die gelbe Karte, weil er nach Foul im Münsinger Straftraum zu spät zu Boden ging. Schnelles Umschalten von Defensive zur Offensive führte durch Gasser in der 50. Minute dann zum 2:0 für die Platzherren. Der Auschluss Oezdemirs mit seiner zweiten Gelben (58.) schwächte in der Folge das wackelige Gefüge der Solothurner noch zusätzlich. Nachdem Kobel so aus der Drehung auf 3:0 erhöht hatte (64.), stellte Zanni zwei Minuten später mittels Foulpenalty – Lüthi brachte Lavorato zu Fall – den Schlusstand her. «Dies ist ein brutales Resultat. Die Schiedsrichter-Leistung, die meiner Meinung nach so schwach wie die unsere, dürfen wir allerdings nicht als Alibi herbeiziehen», enervierte sich Hasler.

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