Eishockey
Klarer Sieg von Leader Zuchwil Regio gegen Schlusslicht Belp

Mit einem weiteren Erfolg festigt Zuchwil Regio seine Vormachtstellun in der Zentralschweizer Ersliga-Gruppen. Die Solothurner schlagen Schlusslicht Belp klar mit 8:3.

Stefan Siegrist
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Zuchwils Marco Müller (re) scheitert an Belp-Goalie Mike Schmocker.mba
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Zuchwil Marco Pistolato jubelt.
Zuchwil Marco Pistolato erzielt ein Tor gegen Belps Goalie Fabian Meier.
Zuchwil Christian Reber im Kampf gegen Belps Patrick Gerber.
Zuchwil Regio gegen Belp

Zuchwils Marco Müller (re) scheitert an Belp-Goalie Mike Schmocker.mba

Marcel Bieri

Nach der Niederlage am Mittwoch gegen Adelboden wurde in Zuchwil Klartext gesprochen. «Wir müssen mehr Zug aufs Tor entwickeln. Im Slot verlangen wir Abschlüsse und keine Querpässe», gab Max Weibel, Zuchwils Assistenzcoach, den Tarif vor dem Start bekannt. Zuletzt präsentierte sich die Offensivabteilung der Solothurner oft zu verspielt und liess die nötige Effizienz vermissen.

Belp nutzt Zuchwils Verunsicherung

Für die Zuchwiler begann der Match gegen Schlusslicht Belp verheissungsvoll. Rasch führten die Gastgeber durch Treffer von Von Dach und Stalder mit 2:0. Bereits früh stellte der Leader unter Beweis, dass man die richtige Antwort auf die jüngste Niederlage zu geben bereit ist. Doch im Anschluss geriet der Motor ins Stottern. Belp, welches trotz etlicher Niederlagen in dieser Saison immer wieder an eine Überraschung glaubt, glich durch Rolli und Meyer binnen zwei Minuten wieder aus. Die Verunsicherung aufseiten Zuchwils war deutlich zu erkennen. Die Mannschaft agiert längst nicht mehr so unbeschwert wie noch zu Beginn der laufenden Meisterschaft. Weibel zur Wende im ersten Drittel: «Nach einem guten Start stellte sich wieder die Wohlfühlphase ein. Dort machen wir dann Fehler, welche auch bestraft wurden.» Die Solothurner konnten die Weichen jedoch noch vor der ersten Pause wieder auf Sieg stellen. Blumenthal skorte zum 3:2.

Die blauen Flecken holen

Ab dem zweiten Abschnitt liess Zuchwil nichts mehr anbrennen. Nach 40 Minuten lag das Heimteam mit 5:2 vorne. Dennoch zeigten die Gäste eine beherzte Leistung. «Man muss immer bereit sein, es wird uns nichts geschenkt», gab auch Weibel zu Protokoll und unterstrich, dass Belp eine gute Partie ablieferte. Das Wotschakow-Team gewann schliesslich mit 8:3 und festigte somit seine Leaderposition. Weibels Fazit: «Wir haben nicht alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Die Abschlüsse müssen noch konsequenter werden. Ich muss das Team aber auch ein wenig in Schutz nehmen, wir haben etliche Akteure, die derzeit nicht ganz fit sind.»

Kommende Woche steht für die Zuchwiler ein hartes Programm an. Am Dienstag reisen sie nach Thun zum Überraschungsteam und am Samstag ist Erzrivale Lyss zu Gast. Weibel: «Für uns steht eine schwere Woche an. Wir müssen bereit sein, uns blauen Flecken vor dem gegnerischen Gehäuse einzufangen.»