Unihockey
Klare Niederlage zum Auftakt

Die Schweizer Unihockeyaner unterlagen im ersten Spiel der Euro Floorball Tour in Hämeenlinna (Fi) Schweden 2:6. Bis zur 46. Minute lag die Equipe von Petteri Nykky in Führung.

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GC-Spieler Kim Nilsson (links) trifft gegen die Schweiz zweimal.

GC-Spieler Kim Nilsson (links) trifft gegen die Schweiz zweimal.

Keystone

Rückkehrer Nico Scalvinoni brachte die Schweizer in der 8. und 40. Minute zweimal in Führung, im Schlussdrittel drehten die favorisierten Schweden jedoch auf. Goalie Pascal Meier musste in den letzten 14 Minuten gleich fünfmal hinter sich greifen. Massgeblich beteiligt an der Wende zu Ungunsten der Schweiz war Kim Nilsson von den Grasshoppers, der zwei Tore und einen Assist beisteuerte. Weiter geht es für die Schweizer Auswahl am Samstag um 18 Uhr gegen Gastgeber Finnland.

Mit Schweden, Finnland, Tschechien und der Schweiz kreuzen fünf Wochen vor der Weltmeisterschaft in Göteborg (5. bis 14. Dezember) noch einmal die Top-4-Nationen des Unihockeys an der Euro Floorball Tour (EFT) die Klingen bzw. die Stöcke. Das Turnier in Hämeenlinna (Fi) dient als letzte Standortbestimmung. Mit dabei sind auch die vier Wiler-Ersigen-Stürmer Philipp Fankhauser, Matthias Hofbauer, Patrick Mendelin und Adrian Zimmermann. In Finnland fehlen werden zu Schonungszwecken unter anderen Markus Gerber und Christoph Hofbauer.

Die Euro Floorball Tour ist gemäss Remo Manser, Assistenztrainer der Schweizer Nationalmannschaft, ein bedeutender Stein auf dem Weg zur Weltmeisterschaft. «Es ist die letzte Standortbestimmung vor der WM. Entsprechend sind die Resultate nun doch einigermassen wichtig, nicht zuletzt für das Selbstvertrauen. Unser Ziel ist es, das in den letzten Lehrgängen Erlernte in den Spielen bestmöglich umzusetzen. Gelingt uns das, kann auch der eine oder andere Sieg möglich sein.»

In den Wochen nach der EFT wird schliesslich das WM-Kader nominiert. «Somit geht es in Finnland auch darum, die letzten Plätze im WM-Team zu vergeben», so Manser. «Natürlich haben wir Stand heute eine Idee, wie das Kader aussehen könnte. Aber unsere Hauptaufgabe als Nationaltrainer ist es, mit dem bestmöglichen Team nach Schweden zu reisen. 20 Spieler haben diese Woche nochmals eine Chance, sich zu empfehlen. Danach bleiben fünf Wochen, in denen viel passieren kann. Deshalb können wir heute sagen: Noch ist der WM-Zug für keinen abgefahren.»

Nebst der A-Nationalmannschaft steht an der Euro Floorball Tour in Hämeenlinna auch das U19-Nationalteam mit Micha Baumgartner, Deny Känzig und Simon Laubscher im Einsatz.

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