Europameisterschaften

Kanutin Melanie Mathys wird im Sprint Dritte

Melanie Mathys lief es im Spint gut.

Melanie Mathys lief es im Spint gut.

Nachdem sie über die klassische Distanz nur sechste wurde, konnte Melanie Mathys an den Europameisterschaften in Mazedonien im Sprint zuschlagen. Die Solothurner Kanutin holt Bronze.

Nachdem Sabine Eichenberger über die klassische Distanz Europameisterin im Einerkanadier wurde, konnte die Solothurnerin Melanie Mathys im Sprint zuschlagen. Sie schaffte den angestrebten Sprung aufs Siegerpodest und klassierte sich hinter den beiden Französinnen Claire Bren und Lise Vinet auf dem dritten Rang.

Mit dem Gewinn der Bronzemedaille erreichte sie ihre Zielsetzungen für diese Europameisterschaft und konnte sich nach dem für sie eher enttäuschenden sechsten Rang im klassischen Rennen vom Donnerstag klar steigern.

Bereits die Qualifikationsläufe am Samstag Morgen liefen für die Solothurnerin hervorragend. Schon im ersten Lauf schaffte sie als Zweite hinter der Italienerin Mathilde Rosa die direkte Qualifikation für den Finallauf und konnte sich so in Ruhe auf den entscheidenden Finallauf vorbereiten. Da im Finallauf in der umgekehrten Reihenfolge gestartet wurde, kam beim Zieleinlauf von Melanie Mathys noch einmal Spannung auf, da sie die beiden vor ihr gestarteten Französinen nicht schlagen konnte und die Qualisiegerin noch am Start war.

Mathilde Rosa konnte aber die Solothurnerin nicht mehr vom Podest stossen und damit stand der Medaillengewinn fest. Nach der WM-Silbermedaille 2013 und der WM-Bronzemedaille 2016 jeweils im Sprint ist es bereits die dritte Sprintmedaille für die Solothurnerin.

Sabine Eichenberger verpasste nach einer verhaltenen Fahrt im ersten Qualilauf die direkte Qualifikation für den Final und musste den Umweg über den zweiten Qualifikationslauf nehmen. Im Final lief es der Bruggerin aber optimal und sie konnte sich gegenüber ihrer Qualifikationszeit klar steigern. Am Schluss reichte es ganz knapp nicht aufs Podest. Acht Hundertstelssekunden trennten sie von der drittplatzierten Französin Cindy Coat. Gewonnen wurde das Rennen von der Italienerin Marlene Ricciardi vor ihrer Teamkollegin Cecilia Panato.

Keinen guten Tag erwischte Fabio Gretener im Einerkanadier. Der Sempacher verpasste als 21. der Qualifikation seine Ziele für die EM klar. Nach dem 16. Rang im klassischen Rennen wurde vom Sprintspezialisten eine Steigerung erwartet.

Mit den zwei EM-Medaillen konnte das kleine Schweizer Team die Erwartungen mehr als erfüllen und kann mit weiteren Medaillenhoffnungen in die Weltcupserie starten, die am Pfingstwochenende auf der Muota  mit einem Heimrennen beginnen wird. (mgt)

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