WM Kanu

Kanu Weltmeisterschaft in Spanien: Melanie Mathys und Robin Häfeli überzeugen

Mit einem Topresultat an der WM: Die Solothurnerin Melanie Mathys.

An den Weltmeisterschaften in Seu d'Urgell wird die Solothurnerin Melanie Mathys im Wildwassersprint auf dem Olympiakanal von 1992 Fünfte. Sie schafft damit ein Topresultat, verpasst aber den angestrebten Medaillenplatz. Auch der nachselektionierte Solothurner Robin Häfeli zeigt, dass er nicht mehr weit von einer Finalqualifikation entfernt ist.

Nach dem Sieg an den Europameisterschaften im Frühling über die klassische Distanz und der EM-Silbermedaille im Sprint, waren die Zielsetzungen von Mathys in Seu d'Urgell klar auf eine Medaille ausgerichtet.

Dank der direkten Finalqualifikation am letzten Donnerstag, konnte sie sich in Ruhe auf den Final vorbereiten. Im entscheidenden Lauf unterliefen ihr im unteren Teil der Strecke aber einige kleine Fehler die ihr den Medaillenrang kosteten. Gewonnen wurde der Sprint bei den Frauen von der Französin Phenicia Dupras.

Starkes Schweizer Team Ergebnis

Ausgezeichnete Leistungen erzielten aber auch die anderen Schweizer Sprinter, die es alle in die Top Ten schafften und damit das beste Ergebnis für das Schweizer Team seit über zwanzig Jahren erreichten.

Die Teamkollegin von Melanie Mathys, die Nidwaldnerin Hannah Müller, konnte sich im Final steigern und holte sich mit Rang Acht das beste Ergebnis ihrer noch jungen Karriere. Auch der Luzerner Linus Bolzern konnte seine beste Leistung im Finalrennen zeigen. Er ging mit einer frühen Startnummer in den Finallauf und stellte bei den beiden Zwischenzeiten jeweils klare neue Bestzeiten auf. Ein kleiner Fehler kurz vor dem Ziel kostete ihm noch etwas Zeit, es reichte aber trotzdem für eine neue Bestzeit.

Robin Häfeli mit zufriedenstellender Leistung

Die nachfolgenden Fahrer konnten alle die Marke des Luzerners nicht unterbieten und erst die Topgruppe mit den Franzosen und den Slowenen konnten sich vor Bolzern klassieren. Mit Schlussrang Sieben erzielte Linus Bolzern das beste Ergebnis eines Schweizer Elitefahrers an einer Sprint-Weltmeisterschaft. Der Slowene Neic Znidarcic konnte seinen Titel vom Vorjahr mit nur gerade einer Hundertstelssekunde Vorsprung verteidigen.

Sehr zufrieden war der Schweizer Nationaltrainer nicht nur mit dem Teamergebnis, sondern auch mit der Leitung des zweiten Solothurners in Seu d'Urgell, dem Langendörfer Robin Häfeli. Nach seinem sechsten Rang an den Junioren-Weltmeisterschaften wurde er für die Elite-Sprint-WM nachselektioniert und zeigte eine ausgezeichnete Leistung.

Der Langendörfer Robin Häfeli verpasst um fünf Ränge den Finaleinzug.

Der Langendörfer Robin Häfeli verpasst um fünf Ränge den Finaleinzug.

Eine Finalqualifikation war für ihn zwar noch ausser Reichweite, mit seinem zwanzigsten Rang in der Qualifikation zeigte Robin Häfeli, dass seine Selektion zu recht erfolgte und er nicht mehr weit entfernt ist, in den Final der besten Fünfzehn vorstossen zu können.

Verwandte Themen:

Meistgesehen

Artboard 1