2. Liga Inter
Kampfgeist der Gastgeber belohnt

Nikolic brachte die Schöftler auswärts in Führung (45.). Den Treffer zum 1:1-Schlussresultat erzielte der kurz zuvor eingewechselte Jakob (65).

Dominik Wyrsch
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Subingens Julian Flükiger (links) gegen Marc Wehrli (r. ) mbi

Subingens Julian Flükiger (links) gegen Marc Wehrli (r. ) mbi

Beide Teams starteten verhalten. Subingen musste unbedingt punkten, um aus dem Tabellenkeller heraus zu kommen. Die Aargauer ihrerseits wollten sich für die beiden Niederlagen in den letzten zwei Spielen rehabilitieren. Die Zuschauer mussten indes bis zur 15. Minute warten, ehe der Ball erstmals in Tornähe kam. Bertschi konnte einen Pass von Linder im Strafraum erlaufen, wurde aber vom Schöftler Verteidiger Stäubli so stark bedrängt, dass sein Abschluss kein Problem für Torwart Bracher darstellte.

Nach einer halben Stunde nahmen dann die von Trainer Birrer gecoachten Gäste das Heft in die Hand. Der omnipräsente Hunziker legte auf den jungen Zürcher zurück, der jedoch seinen Schuss in der 36. Minute von der Latte zurückprallen sah. Subingen wähnte sich wohl bereits in der Pause, als Scherer in der Nachspielzeit der erstenHalbzeit am Strafraum frei angespielt wurde. Torhüter Petrovic hielt zwar dessen Schuss; doch den freiliegenden Ball brachte erneut Scherer von der Grundlinie vors Tor, wo Nikolic nur noch einzuschieben brauchte.

Reaktion blieb nicht aus

Die Reaktion Subingens blieb nicht aus. In der 55. Minute kam ein langer Flankenball von Müller auf die Grundlinie an den hinteren Fünfer-Raum, wo N’Deurbelaou per Kopf zurück auf Wiedmann legen konnte. Letzterer traf zum viel umjubelten Ausgleich. Doch zu früh gefreut: Der Linienrichter sah ein Offside. Subingen liess sich nicht beirren, kämpfte weiter und drückte nun im Minutentakt. In der 58. Minute brachte Trainer Schüpbach Jakob für Emch. Ein Glücksgriff, wie sich erweisen sollte. In der 65. Minute konnten die Gastgeber auf der linken Seite in den Sechzehner eindringen. Rauscher legte auf Bertschi zurück der quer durch den Strafraum auf den frei stehenden Jakob passte. Dessen Schuss landete zum verdienten Ausgleich in den Maschen.

Ein unter dem Strich gerechtes 1:1. Dies sah auch Schüpbach so. «Wir haben gut auf diesen späten Rückstand in der ersten Halbzeit reagiert und waren in den ersten zwanzig Minuten nach der Pause das klar aktivere Team. Ich bin zufrieden mit diesem Punkt.» Sein Team stünde defensiv besser als auch schon, müsse sich aber im Spiel mit dem Ball noch deutlich steigern, so Schüpbach .