Eishockey

Jetzt kommt es zum grossen Showdown in Zuchwil

Es kommt zum grossen Showdown zwischen dem EHC Zuchwil Regio und dem EHC Basel.

Es kommt zum grossen Showdown zwischen dem EHC Zuchwil Regio und dem EHC Basel.

Es bleibt dabei: Vier Playoff-Viertelfinalspiele zwischen Zuchwil Regio und Basel und kein Heimsieg. Daraus resultiert: Es kommt am Dienstag im Sportzentrum Zuchwil (20.15) zu einem fünften und entscheidenden Match.

Viel spannender könnte die Playoff-Viertelfinal-Serie zwischen dem EHC Zuchwil Regio und dem EHC Basel/KLH nicht verlaufen. Keine der beiden Mannschaften hat es bislang geschafft, ein Heimspiel in dieser Best-of-5-Serie für sich zu entscheiden. Vier Spiele, vier Auswärtssiege lautet die Bilanz. Da soll noch einer von einem Heimvorteil reden... Dem Gesetz der Serie folgend müsste sich also Basel für den Halbfinal qualifizieren.

„Wir haben in Zuchwil beide Spiele gewonnen und daher habe ich ein gutes Gefühl, dass wir am Dienstfag den nötigen dritten Sieg holen werden“, sagt denn auch Basel-Stürmer Dario Rohrbach.Der entscheidende fünfte Match in diesem Nordwestschweizer-1.-Liga-Gifpeltreffen findet am Dienstag um 20.15 Uhr im Sportzentrum Zuchwil statt. Einmal mehr dürfte die Entscheidung, wie immer sie auch ausfällt, eng ausfallen. 

Eben nur beinahe

In Spiel 3 hatte es Zuchwil beinahe geschafft, zuhause zu gewinnen. Aber eben nur beinahe. Der Match ging für die Solothurner letztlich nach 14 Minuten und 7 Sekunden der Verlängerung verloren. Chancen, die Partie in der regulären Spielzeit zu entscheiden, hatten beide Parteien. Einmal mehr jedoch gelang es den Wasserämtern nicht, mehr als zwei Treffer auf ihr Konto zu verbuchen.

Das ist und bleibt im Eishockey eine (zu) dünne Ausbeute; sofern man vorhat, das Eis als Sieger zu verlassen. Ohne diese Schwächen im Abschluss könnte Zuchu längst als Playoff-Halbfinalist dastehen. An den Chancen fehlt es freilich nicht; allein von wegen Kaltblütigkeit herrscht nun wahrlich kein Graus für die Gegner.

So bleibt Basel, das nächste Saison in der neuen Swiss Regio League (SRL) spielen wird dran. Dies selbst dann, wenn auch die Basler Heimspiel um Heimspiel verlieren. Spiel 4 der Serie im St. Jakob-Park gewann Zuchwil mit 5:4. Dies nachdem die Solothurner auf den Blitzstart der Gastgeber, respektive deren frühen Führungstreffer, eindrücklich reagieren hatten. Keine zehn Minuten nach dem 1:0 für die Hausherren stand es 1:3 für die Gäste.

Steiner, der an diesem Abend an jedem Tor seiner Equipe beteiligt war, Zigerli und Kühni im Powerplay leiteten die Wende ein. Nach diesen drei Gegentreffern innert 7 Minuten sah sich Basel-Coach Gertschen gezwungen, sein Timeout zu nehmen. Um ein doppelte Ausrufezeichen zu setzen, wurde auch gleich noch der Torhüter ausgewechselt. Es half nichts.  

Wie die Sharks

Nach dem 1:4 durch Steiner in der 36. Minute  war es Mombelli, der kurz nach Beginn des Schlussdrittels das 2:4 für Basel markierte. Ein Weckruf für die die Gäste, die mit dem Messer am Hals ja gewinnen mussten. Routinier Zigerli, der langjährige NLA-Spieler für Biel also, sorgte so mit dem 5:2 für die endgültige Entscheidung zu Gunsten der Solothurner.

Indes, es  wurde noch einmal richtig ungemütlich für das Team von Coach Manfred Reinhard. Fröhlicher in doppelter Überzahl und Cola brachten die Gastgeber sieben Minuten vor Schluss  bis auf 4:5 heran. Man darf aufgrund des Verlaufs dieser Serie sehr gespannt wie, wie sich die beiden Mannschaft am Dienstag, wenn sie beide das Messer am Hals haben, metzgen werden.

Wie hat Peter DeBoer, Coach der San Jose Sharks, letzte Saison vor dem entscheidenden 7. Playoff-Match gegen die Nashville Predators gesagt: „Das ist es, worum es im Eishockey geht und wir sind erfreut, dass Spiel 7 in unserem Gebäude stattfindet. Wir haben das ganze Jahr für den Heimvorteil in diesen Situationen gearbeitet und haben vor, diesen Vorteil auch zu nutzen." Nun, just in dem Sinn und Geist blickt man in Zuchwil dem Showdown am Dienstag entgegen.

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