Eishockey
Jetzt geht es beim EHC Bucheggberg um die Meisterschaft

Der Eishockeyclub Bucheggberg ist Sieger des Final-Playoffs in der Gruppe 3 Zentralschweiz. Zwei klare Siege gegen Finalgegner und Qualifikationssieger reichten in der Best of Three-Serie.

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Die Spieler des EHC Bucheggberg am Jubeln. (Archiv)

Die Spieler des EHC Bucheggberg am Jubeln. (Archiv)

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In Rheinfelden siegten die Bucheggberger mit 5 : 2. Das zweite Spiel der Serie in Zuchwil wurde klar mit 5 : 1 gewonnen.

Im zweiten Spiel legten die Bucheggberger in den beiden ersten Dritteln je ein Tore vor und verwalteten den Vorsprung bis zu 51. Minute. «Wir hatten viele Chancen und hätten das Spiel bis zu diesem Zeitpunkt schon längst entschieden haben müssen», erklärt Peter Zimmermann, Präsident EHC Bucheggberg. «Als die Rheinfelder in der 51. Minute den Anschlusstreffer erzielten, dachte ich an den Spruch: wer die Gelegenheiten nicht nutzt, wird bestraft.» Soweit kam es aber nicht. Die Bucheggberger liessen nichts mehr anbrennen. In den letzten Minuten des Spiels erzielten sie noch drei Tore zum letztlich klaren Sieg.

Nun folgt die Finalserie um den Titel im 2.-Liga-Verband Zentralschweiz. Hier geht es über fünf Spiele. Den Gegner erküren die Mannschaften EHC Mirchel und SC Freimettigen. Deren Serie ist mit je einem Sieg ausgeglichen. Heute Abend treffen sich die beiden Mannschaften zum entscheidenden Spiel. Nach der Finalserie im Verband Zentralschweiz ist auch für die Bucheggberger die Saison beendet. Die 2.-Liga-Verbände Ost, Zentralschweiz und West erküren jeweils im Verband einen Meister. Einen gesamtschweizerischen 2.-Liga-Meister gibt es nicht.

Zum Thema Aufstieg sagt Peter Zimmermann: «Wir hätten schon mit dem 2. Platz in der Qualifikation in die 1. Liga aufsteigen können, aber wir haben am 8. Februar entschieden, dass wir in der 2. Liga weiterspielen werden.»

Zimmermann nennt die Finanzen als ausschlaggebenden Grund. «Wir müssten das Budget verdreifachen. Zudem haben wir mit EHC Zuchwil Regio schon eine 1. Liga-Mannschaft vor Ort.» Er wünsche sich vielmehr in der Zukunft eine engere Zusammenarbeit mit den Zuchwilern. (uby)