Karate
Japanische Ausdrücke in der Dorfhalle Neuendorf

Oi-zuki Jodan, Oi-zuki Judan, Mae Geri… Diese japanischen Ausdrücke waren in der Dorfhalle Neuendorf mehrfach zu hören, als sich jeweils zwei jugendliche Karateka auf der Kampffläche gegenüber standen.

Michèle Jäggi
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Glückliche Nachwuchs-Karatekas.

Glückliche Nachwuchs-Karatekas.

zvg

Im Rahmen der 8. Kantonalmeisterschaft des Solothurner Karateverbandes (SOKV) massen sich rund 90 Teilnehmende aus sieben Vereinen. In den Kategorien Kata, Kumite und Team-Kata konnten die Kinder und Jugendlichen im Alter bis 16 Jahre zeigen, was sie in ihrem Dojo, d.h. in ihrem Verein, gelernt hatten.

Während in der Kategorie Kata jeweils zwei Karateka gleichzeitig, aber unabhängig voneinander, gegen imaginäre Angreifer kämpften, standen sich in der Kategorie Kumite zwei «Gegner» real gegenüber. Da die Kategorien nach der Gurt-Farbe und daher nach dem Können der Karateka unterteilt waren, war für die Zuschauer der Unterschied zwischen den Anfängern mit den weissen Gürteln und den Fortgeschrittenen mit den braunen Gürteln deutlich erkennbar. Drei Stunden lang durften die zahlreich erschienenen Eltern und Interessierten fairen Wettkämpfen zusehen und am Schluss die siegreichen Athleten beklatschen.

Zufriedenheit und Tränen

Verantwortlich für den Anlass war dieses Jahr der Karate-Do Wolfwil. Dank der sehr guten Organisation unter der Leitung von Dieter Ackermann und den unermüdlichen Helfern in der Halle und am Verpflegungsstand konnte die Kantonalmeisterschaft erfolgreich durchgeführt werden. Auch wenn es während der Wettkämpfe bei den Kindern wegen eines verpassten Sieges die eine oder andere Träne gab, schienen am Ende alle zufrieden und um eine Erfahrung reicher zu sein. Dies ist auch das Ziel des SOKV. Denn die Kantonalmeisterschaft soll den jungen Karateka eine erste Möglichkeit bieten, in der Nähe Turniererfahrungen zu sammeln.