Solothurner Cup

Italgrenchen akzeptiert Cup-Niederlage gegen Olten

Auf dem Platz verloren - moralisch gesiegt: Italgrenchens Stürme Giuseppe Cinus versucht, die Oltner Abwehr zu durchbrechen

Auf dem Platz verloren - moralisch gesiegt: Italgrenchens Stürme Giuseppe Cinus versucht, die Oltner Abwehr zu durchbrechen

Der FC Olten muss nicht um seinen Titel als Cup-Sieger bangen. Finalist Italgrenchen akzeptiert die Niederlage und sieht von juristischen Schritten ab. Hingegen ist man vom Verhalten des Cup-Siegers wie auch vom Verband enttäuscht.

Nur dank der Einwilligung von Italgrenchen war es überhaupt möglich, dass der Cupfinal zwischen dem FC Olten und GS Italgrenchen überhaupt stattfinden konnte. Denn der Schweizer Fussballverband hatte die Oltner mit einem Boykott belegt, nachdem diese ihren finanziellen Verpflichtungen nicht nachgekommen waren.

Doch die Grenchner sollten für ihre Nachsicht nicht belohnt werden. Olten gewann den Solothurner Cupfinal mit 2:0.

Fehlende Wertschätzung

Schmerzlich war für Italgrenchen aber nicht nur die sportliche Niederlage: Weder vom Fussballverband noch vom Sieger sei ein Wort der Anerkennung für die sportliche Geste im Vorfeld gefallen. «Wir sind schon etwas irritiert über diese mangelnde Wertschätzung», meinte Italgrenchen-Vizepräsident Silvano Lombardo.

Sieg auf dem Rasen oder gar nicht

Dennoch hat man die Niederlage auf dem Rasen akzeptiert. «Das Resultat anzufechten, war im Vorstand gar kein Thema», so Lombardo. Nicht etwa aus juristischen Überlegungen, erklärt der Vize-Präsident. «Entweder wir gewinnen den Pot auf dem grünen Rasen oder gar nicht. So ist unsere Philosophie.»

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