Schweizer Meisterschaften im Judo
Insgesamt fünfmal Edelmetall für Judo-Kwai Oensingen

Der Judo-Kwai Oensingen räumte an den nationalen Titelwettkämpfen eine Silber- und vier Bronzemedaillen ab.

Daniel Bussmann
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Gisela Löffel (2. von rechts) durfte sich nach verpatztem Start am Ende über den Gewinn der Bronzemedaille freuen.

Gisela Löffel (2. von rechts) durfte sich nach verpatztem Start am Ende über den Gewinn der Bronzemedaille freuen.

zvg

In Neuenburg fanden am Wochenende die Schweizer Meisterschaften im Judo statt. Mit dabei auch mehrere Athleten vom Judo-Kwai Oensingen. Bei den Juniorinnen kam Lorena Nünlist zu ihrer Premiere an den nationalen Titelwettkämpfen.

Trotz des ersten SM-Einsatzes schaffte es Nünlist in der Kategorie U18 auf den dritten Podestplatz. Gleich über zweimal Edelmetall durfte sich Klubkollegin Selina Kaufmann freuen, welche in zwei Kategorien an den Start ging. Sie gewann die Silbermedaille bei den U18-Juniorinnen sowie Bronze in der U21-Kategorie.

Erstes Edelmetall für Philippe Stöckli

Bei den Masters – der Altersklasse der über 30-jährigen Kämpfer – schickte der Judo-Kwai Oensingen Philippe Stöckli ins Titelrennen. Für den Berner im Dienste der Solothurner war es die erste Teilnahme an einer Endrunde. Anzumerken war dies Philippe Stöckli aber nicht. Er sicherte sich bei seinem SM-Einstand den dritten Podestplatz und sein erstes Edelmetall an nationalen Titelwettkämpfen.

Gisela Löffel hat keine Angst

Ganz anders präsentierte sich die Ausgangslage für Gisela Löffel, die Top-Kämpferin des Judo-Kwai Oensingen. Da die 28-jährige Egerkingerin bereits zum 15. Mal an der Schweizer Einzelmeisterschaft an den Start ging, waren ihre Erwartungen entsprechend hoch. «Ich habe vor niemandem Angst», sagte Löffel vor dem Auftakt ins Turnier.

Gross war dann die Enttäuschung bei Gisela Löffel, als sie ihren zweiten Kampf gegen die Baselbieterin Evelyne Tschopp verlor. Zumal sie den Startkampf souverän mit der höchsten Wertung Ippon gewonnen hatte. Löffel verkraftete den Rückschlag aber gut und gewann die folgenden Begegnungen allesamt überlegen.

Am Ende doch noch Bronze

Mehr als der dritte Schlussrang war allerdings nicht mehr drin für die 28-Jährige. Die Bronzemedaille bedeutete für Gisela Löffel bei ihrer insgesamt 15. Teilnahme an einer Schweizer Meisterschaft bereits den zehnten Podestplatz.