Mountainbike

Indergand am Weltcup in Frankreich auf Platz neun

Der Schönenwerder Mountainbike-Profi Reto Indergand

Der Schönenwerder Mountainbike-Profi Reto Indergand

In La Bresse in den französischen Vogesen holte der Schönenwerder Reto Indergand seine bisher beste Klassierung an einem Weltcup-Rennen. Nathalie Schneitter muss ihre Olympia-Träume begraben.

Reto Indergand fuhr in La Bresse sein bestes Rennen im Weltcup-Zirkus der Profis. Als Neunter und viertbester Schweizer toppte der 24-Jährige seine bisherige Spitzenklassierung, den zehnten Platz, den er knapp eine Woche zuvor in Albstadt herausgefahren hatte. "Im Gegensatz zum Rennen in Albstadt hatte ich in La Bresse mit der Startnummer 16 viel bessere Bedingungen am Start", ergründete Indergand seinen Erfolg. "Mein Ziel war es, gleich nach der ersten Runde in den Top 15 vertreten zu sein." Er lag nach der ersten Zieldurchfahrt sogar an 13. Stelle. "Ich fand einen sehr guten Rhythmus und wusste, dass ich jetzt einfach nicht überdrehen darf." Der Schönenwerder sprach von einem "lässigen Rennen vor vielen Tausend begeisterten Zuschauern" Reto Indergand hatte im April in Buchs (St. Gallen) sein erstes Mountainbike Cross Country bei den Profis gewonnen und vor drei Wochen belegte er an der Europameisterschaft in Jönköping (Schweden) den guten zwölften Platz.

Viel Pech hatte der Gretzenbacher Manuel Fasnacht, der gleich von zwei Plattfüssen gestoppt wurde und schliesslich nur als 85. und mit einer Runde Rückstand rangiert wurde. In Albstadt war Fasnacht noch 23. gewesen. Noch schlechter lief es dem Stadt-Solothurner Nicolas Fischer als 124. von 136 Startenden. 

Im Frauen-Rennen musste sich die Solothurnerin Nathalie Schneitter mit dem 48. Platz begnügen. Damit ist der Traum von den Olympischen Spielen in Rio defintiv geplatzt.

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