Schwimmen
In Gerlafingen tauchen Profis auf

An der 46. Austragung des Eichholz-Cups belegen die Eichhölzer sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen den dritten Schlussrang.

Pius Rüegger
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Der Bätterkinder Noël Werthmüller schwamm in der Staffel für Eichholz die 100 Meter Delfin.

Der Bätterkinder Noël Werthmüller schwamm in der Staffel für Eichholz die 100 Meter Delfin.

Hans Peter Schläfli

Dem ersten saisonalen Freiluft-Wett-kampf diente das Freibad Eichholz Gerlafingen bereits zum 46. Mal. «Weil die Nachfrage immer grösser wurde, schrieben wir erstmals die Masters-Altersklassen aus», erklärte der erstmals als OK-Präsident wirkende Sepp Stadelmann eine Neuerung. Diese Kategorien sind gedacht für
25-Jährige und ältere, abgestuft in Altersklassen bis 70 plus, und kennen ihre eigenen Weltmeisterschaften. Dieses Jahr in Rom startet auch Eichholz-Schwimmerin Miriam Moser.

Für 43 Vereine aus der Deutsch- und Westschweiz traten 325 Männer und 424 Frauen an. Immer wieder tauchen Spitzenleute auf. Der Langenthaler Kurzbahn-EM-Teilnehmer Sven Pfeuti bewältigte die 50 m Rücken und Crawl. Delfin-Schweizer-Meisterin Annick van Westendorp gewann die 200 m Delfin und Crawl. Über 200 m Lagen musste sich die Winterthurerin der für Vevey startenden Küttigkoferin Sheena Cameron geschlagen geben. Die Bucheggbergerin wurde zweimal Zweite: 200 m Delfin und Brust.

Höhepunkte sind die Staffelrennen über jeweils viermal 50 m Crawl, 100 m Crawl, 50 m Lagen und 100 m Lagen. Bei den Frauen wie bei den Männern belegten die Eichhölzler in der Gesamtwertung den dritten Platz. Miriam Moser (Lostorf), Tanja Züger (Lohn), Jasmin Lüthi (Halten) und der einheimischen Gastschwimmerin Sheena Cameron – bei Einladungswettkämpfen können in verschiedenen Vereinen Lizenzierte eine Staffel bilden – diente die erste Disziplin zum Aufwärmen. Den dritten Schlussrang hinter Emmen und Bern sicherten sich die Wasserämterinnen in ihren Paradedisziplinen, den Lagen-Klassen. Die 37-jährige Züger trainiert seit einem Jahr wieder mit Ziel SM in Nyon und Moser (34) kommt vom Triathlon zurück: «Ich bin 20 Jahre nicht mehr wettkampfmässig geschwommen.»

Auch Männer erstmals ein Team

Fritz Lamparter (Lohn, 22), Noël Werthmüller (Bätterkinden, 16), Joshua Bühler (Etziken, 16) und der für Lausanne lizenzierte Romano Mombelli (Solothurn, 20) starteten ebenfalls erstmals gemeinsam. «Wir konnten uns nur auf mentaler Ebene vorbereiten, denn im Wasser trainierten wir nie», sagten die Vier. In den beiden Lagen-Rennen setzten sie auf ihre individuellen Stärken: Lamparter Crawl, Bühler Brust, Werthmüller Delfin und Mombelli Rücken. Mit ihrer Rangierung hinter den beiden Berner Staffeln sind sie zufrieden: «Unser Ziel war es zu attackieren und möglichst wenig zu verlieren.»