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Im Halbfinal ist Endstation für Laupersdorf

Der HC Laupersdorf scheitert entgegen den Erwartungen in zwei Spielen an Embrach. Damit findet der NLA-Final erstmals seit 2008 ohne die Solothurner statt.

stefan anderegg
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Der beste Laupersdörfer: Torhüter Bruno Gautschi. ARCHIV

Der beste Laupersdörfer: Torhüter Bruno Gautschi. ARCHIV

Lüscher

Der Qualifikation nach sah es anders aus. Die Laupersdörfer stiegen als Erste ins Halbfinal, Embrach qualifizierte sich als letztes Team für die Playoffs. Zudem entschieden die Thaler beide Direktbegegnungen für sich, sogar deutlich mit je acht Toren Vorsprung. Auch dass das Hinspiel mit drei Toren Differenz verloren ging, war nicht weiter beunruhigend, mit einem soliden Spiel wäre dies zu kompensieren gewesen.

So starteten die Laupersdörfer dann auch sehr überzeugend, spielten nach vorn und erzeugten Druck. Dennoch resultierte vorerst nichts Zählbares, es waren gar die Embracher, die nach zwölf Minuten das Skore eröffneten. Unbeirrt zogen die Thaler ihr Spiel fort und gingen so mit 2:1 in Führung. Genau so wenig liessen sich auch die Zürcher beirren. Selbstbewusst spielten sie weiter, kamen ihrerseits zu guten Chancen und zogen auf 6:2 davon.

Trainer Ackermann nahm sein Timeout und versuchte, die letzten Kräfte zu mobilisieren. Gleichzeitig überliess Torhüter Gautschi seinen Platz Eggenschwiler.

Und so lief das Spiel dann auch wieder mehr im Sinne der Laupersdörfer. Embrach lag nur noch mit 7:5 in Führung als den Thalern fünf Minuten vor Schluss der letzte Treffer gelang.

So findet der Final der NLA erstmals seit 2008 ohne Laupersdorf statt. Coach Ackermann ist enttäuscht: «Bis auf die Torhüter vermochte heute kein Spieler seine Topleistung abzurufen. Ohne diese ist es sehr schwierig, gegen einen so starken Gegner zu gewinnen.» So beenden die meisten Spieler die Saison früher als erwartet. Für einige steht aber noch die Weltmeisterschaft in Kolumbien an.