Bereits in der ersten Halbzeit fehlte die nötige Konsequenz, oft mangelte es an Präzision beim letzten Pass. Einem Torerfolg noch am nächsten kamen Dzevahir Ramani, Fabrizio Laus und Samuel Zayas. Oensingen seinerseits profitierte mehrere Male von Fehlern bei den Einheimischen bereits im Aufbau, erwies sich aber im Abschluss als ziemlich harmlos.

Schwung in die Grenchner Angriffsbemühungen brachte in der zweiten Halbzeit der nach gut einer Stunde eingewechselte Arben Alimusaj. Zuerst bediente er mustergültig den freistehenden Dzevahir Ramani, der aus wenigen Metern den Ball nicht an Torhüter Zoran Andric vorbeibrachte. Nur wenig später scheiterte er selber aus guter Position am Oensinger Torwart. Die Einheimischen versuchten auch in der Folge, das erlösende Tor zu erzwingen. Kliment Nastoski sah seinen Distanzschuss in der 73. Minute aber ebenfalls abgewehrt.  

Die Grenchner liefen sogar Gefahr, von einem Konter der aufopfernd kämpfenden Gäste erwischt zu werden. Patrik Gjokai und Borislav Jankovic vergaben jedoch   aus aussichtsreicher Position. In der letzten Viertelstunde agierten die Einheimischen weitgehend ideenlos und brachten die massierte Oensinger Verteidigung kaum mehr in Verlegenheit. So endete das Spiel für die Mannschaft von Perparim Redzepi mit einer Enttäuschung. Aufsteiger Oensingen hingegen nutzte die Gunst der Stunde und entführte nicht unverdient einen wohl nicht budgetierten Punkt aus Grenchen.