Die Oltnerinnen feierten in der 1. Liga den zehnten Sieg im zwölften Saisonspiel. Nachdem sie die Hauptrunde auf dem Spitzenplatz beendet hatten, gestalteten sie auch die beiden bisherigen Auftritte in der Finalrunde erfolgreich.

Auf den 30:21-Startsieg bei den Red Dragons aus Uster folgte am Samstag ein ebenso deutlicher Heimsieg gegen Malters. Ex-NLA-Spielerin Ivana Ravlic war mit ihren neun persönlichen Toren die erfolgreichste Torschützin in den Reihen des HV Olten.

Offensivspektakel 

Bereits zwischen der 7. und der 13. Minute zogen die HVO-Frauen dank fünf Toren in Serie auf 9:3 davon. Gleiches gelang dem Heimteam zwischen der 17. und der 21. Minute erneut. Nach dem zweiten Torquintett führten die Oltnerinnen schon vorentscheidend mit 15:6, zum Seitenwechsel mit 20:14.

Auch in der zweiten Halbzeit lieferten sich die beiden Teams ein Offensivspektakel. Nina van Polanen vom HV Olten war mit sechs Treffern die erfolgreichste Spielerin nach der Pause. Insgesamt konnten sich neun HVO-Spielerinnen in die Liste der Torschützinnen eintragen lassen beim 37:27-Erfolg.

Aufstiegsambitionen 

Sechs Klubs bestreiten die Finalrunde der 1. Liga. Nur einer steigt am Ende in die Nationalliga B auf. Spätestens in der kommenden Saison wollen die Oltnerinnen dorthin. Dass sie schon dieses Jahr durchaus Ansprüche hegen, haben sie mit den zwei Siegen zum Start der Finalrunde bewiesen.

Der Aufstieg wird wohl über den ATV/KV Basel gehen. Dieser hat bereits drei Spiele ausgetragen – und diese allesamt gewonnen. Für den HV Olten geht es am übernächsten Samstag mit dem Gastspiel beim HSG Leimental weiter.

Beinahe noch vergeigt

Die HVO-Männer waren mit einem 24:24-Unentschieden gegen Nyon in die Finalrunde gestartet und trafen gestern im ersten Heimspiel auf Muotathal. Die Oltner, bei denen Jan Peter mit neun Toren der beste Skorer war, lagen nach der ersten Hälfte scheinbar sicher mit 17:9 in Führung.

Die für ihren Kampfgeist bekannten Schwyzer holten in der zweiten Halbzeit aber kontinuierlich auf. Und mit vier Toren in Serie zwischen der 54. und der 58. Minute glich Muotathal das Spiel gar wieder aus. Moritz Aufdenblattens einziger Treffer der Partien – 32 Sekunden vor Schluss per Siebenmeter – brachte den Oltnern doch noch die beiden Punkte ein.

Momentan auf Platz vier 

In der 1. Liga der Männer absolvieren 16 Klubs in 2 Gruppen die Finalrunde. Die besten beiden Teams pro Gruppe kämpfen danach um die beiden Plätze in der Nationalliga B. Der HV Olten liegt in der Gruppe 2 nach zwei Spielen mit drei Punkten auf Platz vier.

Chênois, Yverdon und auch die Auswahl West HBC gewannen beide bisherigen Spiele. Yverdon ist der nächste Gegner der Oltner (2. Februar). Am 8. Februar reist der HVO zum noch punktlosen TV Muri, das nächste Heimspiel findet am 16. Februar gegen West HBC statt.