2. Liga

Hitziges Derby zwischen Herzogenbuchsee und Subingen endet 1:1

Herzogenbuchsee und Subingen trennen sich 1:1 unentschieden. Ein Ergebnis, welches niemandem weiterhilft. Die beiden Abstiegskandidaten zeigten Einsatz hart an der Schmerzgrenze. Die Rivalität und die Abstiegsangst waren immer präsent.

Besser – oder je nach Perspektive auch schlechter – kann ein Spiel gar nicht beginnen: Beim ersten Angriff hielt Simon Kummer einfach mal mit aller Kraft drauf und es gelang ihm mit einem Sonntagsschuss in der 2. Minute das herrliche 1:0 für Herzogenbuchsee. Das interkantonale 2.-Liga-Nachbarderby der Gruppe 4 gegen Subingen war lanciert.

Subingen dominierend zu Beginn

Subingen wirkte spielerisch deutlich besser aufgestellt und dominierte den Ball in der ersten halben Stunde. Buchsi zeigte in der Defensive Schwachstellen und auch Goalie Tarik Plemenic – beim Hinspiel noch der Matchwinner – zeigte einige Unsicherheiten. Dann ging Yanick Durrer an der Grundlinie des Strafraums viel zu ungestüm ans Werk und fällte Fabian Kummer, den besten Mann auf dem Platz. Den Penalty verwertet Wiedmann in der 26. Minute souverän zum 1:1.

Rot für die «Watsche»

Die Subinger Dominanz ging danach weiter. Buchsi beging viele Fouls und die folgenden Freistösse kamen als hohe Flanken in den Strafraum. Aber Trainer Patrik Schüpbach – er hat für die nächste Saison unterschrieben – hatte eine taktische Anweisung gegeben, die sich gegen seine eigene Mannschaft wenden sollte. Vor der Ausführung jedes Freistosses drängten sich alle Subinger beim Penaltypunkt zusammen. Mit den Buchser Verteidigern ergab sich so jeweils ein unglaubliches Gerangel, Stossen und gegenseitiges Provozieren. Wer das nicht schlucken konnte, war Benjamin Brunner. Er schlug Pascal Hug mit der offenen Handfläche auf den Nacken. Platzverweis. So musste Subingen die verbleibende Stunde mit einem Mann weniger auskommen.

Druck zeigte wenig Wirkung

Bis zur Pause merkte man davon allerdings nicht viel. Doch in der zweiten Hälfte spielten die Berner zusehends über die Aussenbahnen, machten so das Spiel breit und die Subinger begannen den fehlenden Mann zu spüren. Buchsi war fortan zwar mehrheitlich am Ball, aber der Druck zeigte zu wenig Wirkung. Man gab sich mit dem einen Punkt zufrieden.Das Unentschieden bringt beide Mannschaften nicht weiter. «Jetzt gewinnt ihr aber auch gegen die Zürcher und helft uns ein wenig», bat Patrik Schüpbach am Ende seinen Gegenpart Markus Schober, und der FCH-Trainer versprach, das Beste zu geben.

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