1. Liga

Heimspiel gegen Buochs: FC Solothurn trotz Umbruch auf Kurs

Der FC Solothurn empfängt in der achten Runde den FC Buochs.

Der FC Solothurn empfängt in der achten Runde den FC Buochs.

Ein Viertel der laufenden Erstliga-Meisterschaft ist bereits Geschichte. Vor dem Heimspiel gegen Buochs (Anpfiff 16 Uhr) belegt der FC Solothurn in seiner Umbruchsaison nach sieben Runden den vierten Platz.

Mit 13 Zählern haben die Ambassadoren nur zwei Punkte weniger als das führende Duo Delsberg und Wohlen eingespielt. «Grundsätzlich liegen wir auf Kurs», stellt der neue FCS-Trainer Jürg Widmer fest. «Wir stehen an der Schwelle zum oberen Tabellenviertel», fügt der 61-Jährige an. Diese erfreuliche Position hat für ihn mit der guten Struktur des Vereins zu tun. «Organisation, Infrastruktur, die Kommunikation im Staff, den Austausch mit den Nachwuchstrainern, wie die Mannschaft trainiert, schätze ich sehr», bewertet der Aargauer seinen Einstand positiv.

Verletzungssorgen und ein knappes Kader

Widmer habe gewusst, dass sich der Verein sportlich im Umbruch befinde und auf junge Spieler setze. Allerdings stellen ihn die zahlreichenverletzungsbedingten Ausfälle vor nicht einkalkulierte Herausforderungen. «Zum Teil sind es Langzeitverletzungen; diese Altlasten habe ich nicht erwartet, sie drücken auf die Quantität des Kaders», räumt Widmer ein. «Wir müssen dies auf die Rückrunde korrigieren, denn zur Zeit stehen mir nur 16 Gesunde, davon zwei Torhüter zur Verfügung; wir müssen schauen, wie wir dies in der verbleibenden Vorrunde lösen», sorgt er sich.

Die Zusammenarbeit mit der Mannschaft in der Angewöhnungsphase stuft Widmer gut ein. «Wir trainieren intensiv, haben wenige Absenzen und es ziehen alle mit», erklärt er. «In der Umsetzung der Spielanlage, mit unserem Plan und unserer Idee, mehr zu agieren und das Spiel zu bestimmen, sind wir noch nicht dort, wo wir sein wollen», sieht der Teamchef Entwicklungsbedarf. «Die Mannschaft hat ein gutes Herz, dürfte sich aber emotionaler zeigen und mehr aus sich herauskommen, sie ist mir zu brav, sollte frecher auftreten», will Widmer das Verhalten weiter optimieren.

Kann sich der FCS an der Spitze etablieren?

«Wir wollen realistisch sein, uns stabilisieren und schrittweise weitergehen. In den nächsten sechs Spielen wird sich zeigen, ob wir vorne dabei sein können», bleibt Widmer vorsichtig. Vier, fünf Siege sind für ihn notwendig. «Ich bin überzeugt, dass etwas Grossartiges heranwachsen wird.

Widmer strebt heute gegen Buochs den nächsten Sieg an. . «Wir müssen aber auf der Hut sein», warnt er und hofft, mit einem positiven Ergebnis am Montag ins Kantonsspital Aarau einrücken zu können. Dort werden ihm die Nierensteine entfernt, die ihm vom Biel-Spiel fernhielten.

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