2. Liga Inter

Heimniederlage zum Abschluss der Vorrunde: Der FC Olten überwintert auf dem zweitletzten Platz

Mehr eine Schlammschlacht als ein Fussballspiel.

Mehr eine Schlammschlacht als ein Fussballspiel.

In der letzten Partie vor der Winterpause müssen sich die Oltner zuhause mit 0:2 Adliswil geschlagen geben. Damit bleibt die Mannschaft von Trainer Mirko Pavlicevic zum Vorrunden-Abschluss zum sechsten Mal ohne Torerfolg.

Die sechste Saison in Folge in der 2. Liga inter ist bis jetzt eine durchwachsene für Olten. Die erste Hälfte war gut: acht Punkte aus sechs Spielen. Die zweite mit nur einem Punkt und zwei erzielten Toren schwach. Die Schwachstelle ist die Offensive. Die Oltner trafen im Schnitt pro Spiel einmal.

Nach dem Sieg der Grenchner am Samstag rutschten sie auf den zweitletzten Platz ab. Mit einem Dreier gegen den FC Adliswil zum Abschluss der Vorrunde hätte Olten auf Platz neun überwintern können.

Doch diese Aussichten wurden von den Zürchern noch vor der Pause getrübt. Adliswil war in der ersten Halbzeit das weniger harmlose Team und führte nicht unverdient mit 2:0. Und die Oltner machten vor allem die entscheidenden Fehler.

Zwei-Tore-Führung der Gäste zur Pause

In der 32. Minute vertändelten Torhüter Husi und Verteidiger Krasniqi den Ball. Zuerst schien es, als könne Husi den Fehler mit der Parade gegen Oberholzers Schuss wieder ausbügeln, doch Steiger verwertete den Abpraller zur Gästeführung.

Mit der letzten Aktion der ersten Halbzeit erhöhte Adliswil auf zwei Längen. Nach einem Eckball mit viel Gerangel im Oltner Strafraum zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt und Iandiorio Gelb. Adliswils Sturmspitze Sodano verwertete den Penalty sicher.

Diese Zwei-Tore-Führung war auf dem seifigen Geläuf die halbe Miete. Der Dauerregen setzte dem Platz ordentlich zu. Bevor die Oltner endlich zu nennenswerten Torchancen kamen, war wiederum Captain Thomas Husi gefordert, der sein neuntes Spiel in der Vorrunde absolvierte. Er parierte den Schuss von Sodano und hielt seine Mannschaft dadurch im Spiel.

Maroufi vergibt die beste Offensivaktion der Oltner 

Jedoch schafften es seine Vorderleute weiterhin nicht, aus dem Spiel heraus gefährliche Offensivaktionen zu kreieren. In der 57. Minute forderte der in der Pause eingewechselte Zenuni einen Penalty, fand beim Unparteiischen aber kein Gehör. Und keine sechzig Sekunden später ging Oltens Nummer 11 erneut zu Boden. Doch wieder blieb die Pfeife des Spielleiters stumm.

Die beste Chance des Heimteams verzeichnete Maroufi in der 72. Minute, als er alleine an Adliswils Schlussmann Burkhalter scheiterte. Ein Kopfball des aufgerückten Innenverteidigers Vinci streifte die Latte (80.), den Schuss von Levis Berisha in der 88. Minute kratzte Burkhalter aus der Ecke und schliesslich lenkte er in der Nachspielzeit auch noch den zweiten gefährlichen Kopfball Vincis mit einem sehenswerten Reflex über die Querstange.

So blieben die Oltner bereits zum sechsten Mal in dieser Vorrunde ohne Torerfolg. Das 0:2 gegen Adliswil war die insgesamt achte Saisonniederlage und die sechste in den vergangenen sieben Partien. Der FC Olten muss in der Winterpause definitiv über die Bücher. Einzig der FC Klingnau holte in der Vorrunde weniger Punkte

Autor

Raphael Wermelinger

Raphael Wermelinger

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