1.Liga
Hasler bleibt Trainer des FC Solothurn und verspricht Kontinuität

«Alles ist noch möglich, wir geben nicht auf», sagt Solothurns Trainer Roland Hasler vor dem heutigen Heimspiel gegen Basels U21-Nachwuchs. Ein Sieg ist nötig, um den Anschluss an die 1.-Liga-Spitze der Gruppe 2 zu halten.

Hans Peter Schläfli
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Seit acht Jahren ein feste Grösse in der Ambassadorenstadt: Roland Hasler (rechts).

Seit acht Jahren ein feste Grösse in der Ambassadorenstadt: Roland Hasler (rechts).

Hans Peter Schläfli

Auch die FCS-Supporter scheinen noch daran zu glauben: Wieder wurden rund 70 Matchbälle gespendet.

«Die Mannschaft ist etwas enttäuscht, weil sie in Zürich aus eigener Schuld eigentlich verdiente Punkte abgegeben hat», beschreibt Trainer Roland Hasler die momentane Grosswetterlage beim FC Solothurn nach der 1:3-Niederlage beim FCZ-Nachwuchs. «Aber die Stimmung ist nach wie vor sehr gut, wir lassen uns nicht unterkriegen. Alle glauben weiterhin daran, dass in dieser Gruppe noch alles möglich ist.» Die Devise für das heutige Heimspiel gegen Basel U21 sei klar: «Aufrappeln, die Fehler korrigieren und gewinnen.» Da mit Baden und Münsingen zwei direkte Konkurrenten um einen Aufstiegsplatz aufeinandertreffen, könnte Solothurn seine Ausgangslage mit einem Sieg wieder deutlich verbessern.

Bereits hat man beim FC Solothurn die Weichen für die nächste Saison gestellt: Trainer bleibt Roland Hasler – er ist seit 2004 im Amt. Was das Kader betrifft, verspricht der
53-jährige Bellacher, auf Kontinuität zu setzen. «Mit acht Spielern haben wir bereits verlängert und bei weiteren Kandidaten sieht es gut aus. Solothurn ist ein Ausbildungsverein und so ist es das Ziel, nächste Saison vier bis fünf eigene Nachwuchsspieler ins Kader einzubauen.» Vor einem Jahr sei ein Neuanfang nötig gewesen, weil vieles in der Mannschaft nicht gestimmt habe, meint Hasler. Das sei heute anders. «Jetzt ist ein gutes Gerüst vorhanden, auf das ich weiter-bauen will.»

A-Junioren rücken ins Kader

Den Ausbildungsgedanken forciert Roland Hasler auch mit Blick auf den Match gegen Basel U21: «Ich bin sehr glücklich, dass wir eine so gute Nachwuchsabteilung haben, denn jetzt kann ich auf diese zurückgreifen.» Mit Marden Lopes (am Meniskus operiert), Ivano Baeriswyl (wartet noch auf Diagnose) und Juan Muñoz (Zerrung) sowie Tobi Meier (Prüfungen) sind vier Spieler nicht dabei. Hervé Makuka ist krank und kann ebenfalls nicht eingesetzt werden. Nachrücken werden Spieler, die sonst bei den Junioren A zum Einsatz kommen.

Das Spiel beginnt um 17.30 Uhr im Stadion in Solothurn.

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