2.Liga

Härkingens Offensivmaschine läuft

Das sehr junge Team von Blustavia unterliegt Härkingen trotz einem engen Spiel mit 0:3. Dabei duellierten sich Gäuer und die Hauptstädter lange Zeit auf Augenhöhe, ohne jedoch zu zwingenden Abschlussversuchen zu kommen.

Blustavia, mit den 15-jährigen D’Amico und Spring in der Startelf – in der 63. Minute kam der gleichaltrige Lopez als Dritter dazu – konnte das nötige Gegengewicht zum Sturmlauf Härkingens herstellen. Blustavia stellte sich aber defensiv rasch auf die Gastgeber ein. Härkingen, mit seinen bisher 19 Toren die erfolgreichste Offensivabteilung der Gruppe, blieb lange Zeit den Beweis seiner Effektivität schuldig und wirkte deswegen auch nervös. Blustavia konnte daraus aber wenig Profit ziehen, denn ihren Nadelstichen fehlte die letzte Präzision. Zum fehlenden Schlachtenglück des Aussenseiters gesellten sich die verletzungsbedingen Ausfälle von D’Amico (Leiste) bereits zur Pause und Oetterli (Zerrung) in der 63. Minute.

Die Gäuer und die Hauptstädter duellierten sich lange Zeit auf Augenhöhe, ohne jedoch zu zwingenden Abschlussversuchen zu kommen. «Wer das erste Tor macht, gewinnt», war für Blustavia-Trainer Remo von Flüe rasch ersichtlich. Herausragende Aktionen blieben Mangelware. «Man sieht nicht viel», meinte dann auch ein Stumpen rauchender Härkinger Zuschauer trocken.

Eine Einzelaktion läutetet den Umschwung in der 74. Minute ein. Husi lancierte Oeggerli in die Tiefe. Blustavias Hüter Noll stürmte aus seinem Tor, verpasste allerdings ausserhalb des Strafraums den Ball deutlich, sodass der Härkinger Stürmer freie Schussbahn zum 1:0 hatte. «Das Spiel war lange ausgeglichen und dann ist es immer so, dass eine Einzelaktion entscheidet», sagte Härkingen-Trainer Bruno Büttiker. Diesen Einschnitt konnten die Gäste nicht mehr korrigieren. In der 82. Minute erwischte Oeggerli nämlich den (zu) weit vorne platzierten Noll mit einem Weitschuss zum zweiten Mal.

«Wir mussten zwangsläufig öffnen, wobei Härkingen diese zwei Tore souverän herausspielte», resümierte Blustavias von Flüe. Den Schlusspunkt zum glückhaften Sieg setzte Husi drei Minuten später mit seinem Flachschuss zum zu hohen Schlussstand. «Unter dem Strich ist dieses 3:0 zu brutal», erkannte Büttiker die gegnerische Leistung an.

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