Eishockey
Gute Einzelspielerinnen zu einer Gruppe formen

Der DHC Langenthal zieht eine positive Zwischenbilanz der ersten Saisonhälfte. Trotzdem musste die LKA-Mannschaft um Trainer Hans Brechbühler einige Rückschläge hinnehmen.

Daniela Mauro
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Hat noch viel Arbeit vor sich: Hans Brechbühler, Trainer des DHC Langenthal. jaus

Hat noch viel Arbeit vor sich: Hans Brechbühler, Trainer des DHC Langenthal. jaus

Solothurner Zeitung

Nach der ersten Saisonhälfte liegen Langenthals Frauen in der höchsten Spielklasse auf Rang 4 – ein gutes Resultat. «Darauf können wir aufbauen, wir haben auch gesehen, dass die Playoffs im Bereich des Möglichen liegen. Dort wollen wir jetzt ansetzen», sagt Hans Brechbühler, Trainer des DHC Langenthal. Aber nicht nur dort will Brechbühler etwas bewegen, sondern auch was die Eisbesetzung im Schoren angeht. «Leider konnten wir in letzter Zeit nur sehr wenig auf das Eis gehen. Ich hoffe das wird sich in Zukunft ändern.» Weiter ist der DHCL-Coach der Meinung, dass die Mannschaft mehr als Team agieren müsse. «Wir haben starke Einzelspielerinnen, jedoch müssen wir noch mehr zur Gruppe werden und an unserem System arbeiten.»

Koka verlässt die Mannschaft

Vor einiger Zeit mussten Langenthals Frauen einen herben Rückschlag hinnehmen. Die Lettin Iveta Koka, welche erst zu Beginn der Saison zu den Oberaargauerinnen kam, verletzte sich schwer am Ellenbogen. Doch nicht nur das: Sie wird den Verein ganz verlassen – auf eigenen Wunsch. «Aufgrund der Verletzung erhielt Iveta fünf Wochen Eishockeyverbot. Das war für uns sicherlich eine schwierige Situation, doch wir konnten eine gute Lösung finden.»

Die verletzte Iveta Koka wird also ersetzt. Und zwar durch Sonja Novakova. Die Tschechin trifft in nächster Zeit in Langenthal ein. Der DHCL wird also den Kopf nicht in den Sand stecken und weiter dran bleiben, sowohl an der Besetzung des Eises als auch in sportlichen Dingen. «Wir wollen schliesslich versuchen vorne mitzumischen.»