Fussball, Schweizer Cup

Grosser Schritt für Solothurn in Richtung Cup-Teilnahme - Wagner hält zwei Elfmeter

Der FC Solothurn kann jubeln. Mit einem Sieg in der zweiten Qualirunde des Schweizer Cups machen die Solothurner einen grossen Schritt in Richtung Cup-Teilnahme.

Der FC Solothurn kann jubeln. Mit einem Sieg in der zweiten Qualirunde des Schweizer Cups machen die Solothurner einen grossen Schritt in Richtung Cup-Teilnahme.

Der FC Solothurn siegt im Penaltyschiessen gegen Echallens und steht in der zweiten Cup-Qualirunde. Trotz Chancenplus konnten die Solothurner das Spiel in 120 Minuten noch nicht für sich entscheiden. Nach einem 1:1 nach 120 Minuten gewann der FC Solothurn das Elfmezterschiessen 5:4.

Solothurn musste in der ersten Qualifikationsrunde für den Schweizer Cup 2021/22 gegen Echallens über die volle Distanz mit Verlängerung und Penaltyschiessen. Obwohl sich die Elf von Trainer Jürg Widmer in der regulären Spielzeit genügend Möglichkeiten erarbeitet hatte. Zum Matchwinner im Elfmeterschiessen avancierte Goalie Tim Wagner. Der 22-Jährige wehrte den dritten Echallens-Versuch von Guzel ebenso ab wie den flach, in die Mitte getretenen fünften von Ianigro. «Wir wechseln zwischen unseren beiden Torhütern Bähler und Wagner nach zwei, drei Spielen ab», erklärte Widmer vor dem Spiel.

Starker Beginn von Echallens

In den ersten zwanzig Minuten bestimmten die Romands die Gangart. Sie wirkten ballsicher, dynamisch und verstanden es, die Räume in der Mittelzone zuzumachen. In dieser Frühphase gelang Echallens das Führungstor durch Sturmspitze Rushenguziminega (8.). «Wir spürten noch das schwere Spiel vom Mittwoch in Baden», bemerkte der Gäste-Teamchef.

Nach und nach begann sich das Blatt zu wenden. Solothurn kam zu mehr Ballbesitz, aber nicht zu Raumgewinn. Zudem gelang es den Innenverteidigern Parra und Guzel, FCS-Torgarant Chatton zu neutralisieren. Ein positives Zeichen setzte Hunziker mit seinem Schuss an den rechten Torpfosten (31.). Während sich die Solothurner immer besser auf ihre Antipoden einstellten, liess deren Wirkung und Effizienz nach. Die Welschen hinterliessen den Eindruck, den Sieg über die Zeit bringen zu wollen. Dagegen wehrten sich die Besucher mit zunehmenden Offensivbemühungen. «Nach dem Gegentor sind wir immer besser ins Spiel gekommen und waren klar besser, wobei vor allem Shpetim Arifi überragend spielte», konstatierte Widmer. Erfolgversprechende Torszenen blieben aber rar. Interpretationsbedarf löste eine harte Intervention von Echallens-Hüter Manière gegen Mast aus. Schiedsrichter Rogalla entschied sich gegen einen Foulelfmeter (64.).

Eigentor rettet Solothurn in die Verlängerung

Das Spiel wurde intensiver. Das Engagement um jeden Ballgewinn nahm zu. Damit verbunden war eine Verlagerung in die einheimische Platzhälfte. Diese Druckzunahme führte zu einer Solothurner Eckball-Dublette (73.,74.). Beim zweiten Corner brachte die Waadtländer Abwehr den Ball nicht weg. Vielmehr köpfelte aus einem sich gegenseitig behindernden kleinen Echallens-Pulk Kadima den Ball ins eigene Tor zum 1:1 (74.). «Es ist typisch, dass dieses 1:1 auf ein Eigentor fiel», sagte Widmer nur. Bis zum Ablauf der 90 Minuten drängten die Solothurner vehement auf den Siegtreffer – vergeblich.

In der Verlängerung konnten beide Teams nicht mehr viel bewegen. Der Kräfteverschleiss wirkte sich aus. Höchstens ein Lucky Punch hätte das Penaltyschiessen verhindern können. «Wichtig ist, dass wir weitergekommen sind. Das Team hat die richtige Antwort gegeben und alle haben sich gesteigert, denn am Freitag haben wir das Baden-Spiel kritisch analysiert. Wir müssen noch viel arbeiten, um gegen die Grossen bestehen zu können», sagte Widmer.

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