Unihockey
Grippewelle erfasst Wiler-Ersigen mit voller Wucht

Die Voraussetzungen für Meister Wiler-Ersigen vor der vierten Begegnung in der Viertelfinalserie gegen Rychenberg Winterthur sind denkbar schlecht. Bei den Bernern grassiert die Grippe und hat einen grossen Teil des Teams ins Bett gelegt.

Daniel Weissenbrunner
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Schwitzen momentan nicht nur auf dem Feld. Bei Wiler-Ersigen grassiert die Grippewelle.

Schwitzen momentan nicht nur auf dem Feld. Bei Wiler-Ersigen grassiert die Grippewelle.

Christian Pfander

Betroffen sind die beiden Torhüter Daniel Streit und Samuel Zimmermann sowie die Verteidiger Michael Garnier, Oliver Hirschi und Kaspar Schmocker. Nicht zur Verfügung steht ausserdem der Verletzte Marco Studer.

Trotz der Absenzen erwägt Trainer Heikki Luukkonen keine Spielverschiebung. «Die Ausgangslage ist zwar alles andere als ideal, wir werden aber mit den restlichen Spielern alles unternehmen, um Rychenberg zu fordern.»

Im Tor dürfte U21-Goalie Nicolas Wolf seine Playoff-Feuertaufe erleben. Der 20-Jährige hat vereinzelt schon SML-Luft geschnuppert, allerdings nicht in Partien von dieser Bedeutung. Des Weiteren dürfte Lukas Meister in die Verteidigung abbeordert werden.

Rychenberg mit viel Selbstvertrauen

In den beiden Auswärtspartien am vergangenen Wochenende hinterliessen die Wiler einen zwiespältigen Eindruck. Gegen die aufsässigen Winterthurer tat sich der Meister schwer und konnte mit Glück und Routine einen Rückstand in der Serie verhindern. Ungeachtet dessen zeigen sich die Rychenberger kampfbereit und wollen sich für die 2:11-Schlappe aus der ersten Partie in Zuchwil revanchieren.