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Grenchen zeigt gegen Black Stars eine reife Leistung und siegt 3:2

Der FC Grenchen bezwingt im Heimspiel den Tabellennachbarn Black Stars nach anfänglichen Startschwierigkeiten 3:2. Der Trainer des FC Grenchen Edvaldo della Casa zeigte sich nach dem vierten Sieg in Serie von der Leistung seiner Spieler berührt.

Mike Brotschi
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Grenchen bezwingt die Black Stars
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Grenchens Raphael Ferreira (r.) dribbelt Black Stars Damiano Manna (l.) aus.
Grenchens Mathurin Ndo'Ze jubelt nach seinem Tor.
Grenchens Raphael Ferreira (.) im Kopfballduell gegen Black Stars Seyffetin Kalayci.
Grenchens Raphael Ferreira (Mitte) bezwingt Black Stars Goalie Cedric Saladin (l.) und trifft zum 3:2-Endresultat

Grenchen bezwingt die Black Stars

Marcel Bieri

FCG-Trainer Edvaldo Della Casa fehlten nach dem Schlusspfiff die Worte. Er zeigte sich tief berührt von der Leistung seiner Spieler, welche am Samstag auf glitschigem Terrain auf eindrückliche Art zeigten, was in ihnen steckt. Ohne die gesperrten Stammspieler Dzombic und Zayas sowie den abwesenden Nastoski traten sie gegen den Tabellennachbarn FC Black Stars an.

Mit vereinten Kräften voraus

«Matchwinner» war das Motto, welches Della Casa seinen Spielern vor der Partie einprägte: «Wir müssen heute elf Matchwinner sein!» Matchwinner war letztlich das ganze Team. Es war beindruckend, wie man mit vereinten Kräften und, lautstark vom Publikum unterstützt, das Glück auf seine Seite zwang. So traf Innenverteidiger Waylon Grosjean nach dem frühen Führungstor der Gäste zum 1:1-Ausgleich. Er spedierte eine Direktabnahme vom Sechzehner aus in die rechte obere Ecke. Der Platzverweis für Andonov, welcher sich offenbar provozieren liess, und die erneute Führung der Basler, kurz nach dem Pausentee, sollten den FC Grenchen nicht zurückwerfen. «Wir haben in der Vorwärtsbewegung blöd den Ball verloren und gerieten erneut in Rückstand», blickte Trainer Della Casa zurück.

Moral gezeigt

Die Mannschaft habe dann Moral und Charakter gezeigt. «Schon seit längerem habe ich Ndo’Ze ermutigt, dass er es mal mit einem Abschluss versucht. Er fühlte sich unter Druck gesetzt, weil er bisher noch kein Tor geschossen hatte», freute es Della Casa. In der Tat sah das Tor des unermüdlichen Mittelfeld-Rackerers, welcher nach feinem Zuspiel von Stauffer, alleine vor dem gegnerischen Tor stand, gut aus. Völlig ruhig nahm Ndo’Ze Black-Goalie Saladin aus und schob in der 58. Minute zum 2:2 ein.

Ferreiras Siegestor

«Der Positionswechsel auf der linken Seite führte dann zum Siegestor. Ich wusste, dass Ferreira gegen vorne mehr physische Power hat, währenddessen du Buisson mehr Qualität besitzt. Aber mit einem Mann weniger benötigst du Power.» Der Trainer habe in der Halbzeit gesagt, dass jeder zehn Prozent mehr geben müsse, umschrieb Ferreira sein Siegestor. «Beim Pass von Nascimento stimmte einfach alles» freute Ferreira sich über sein zweites Saisontor.

Das vierte Tor lag in der Luft

Nascimento hätte dann beinahe noch ein viertes Tor erzielt, doch Kalayci rettete auf der Linie mirakulös für seinen geschlagenen Hüter. Dass FCG-Goalie Grosjean kurz vor Ende der Partie seinen mit den Fingerspitzen an die Latte abgelenkten Ball zurück ins Spielfeld springen sah, liess auch seinen Trainer leer schlucken. Tja, dieses Glück hat man wirklich nur, wenn man eine solche Performance hinlegt, wie es sein Team mit dem vierten Sieg in Serie tat.

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