Im Hinblick auf die bevorstehenden wichtigen Partien verzichtete der Grenchner Coach im Gastspiel auf den Einsatz von drei angeschlagenen Spielern. Wohl nahm Leandro De Sousa auf der Ersatzbank Platz, doch wurde er bewusst geschont. Dugagjin Dedaj fehlte mit seinem Handbruch verletzungsbedingt ebenso wie auch Asamoa Frimpong.

In der Anfangsphase zu passiv

Grenchen war bestrebt, in Baden sein Glück mit einer kompakten Defensivleitung anzustreben. Von Beginn weg waren es aber die Einheimischen, welche das Spieldiktat in die Hände nahmen. Mit schönen Kombinationen wurde der Führungstreffer angestrebt. Der verdiente Lohn für die Badener in der 34. Minute. Nach einem gefühlvollen Zuspiel von Burim Zeqiraj traf Joel Geissmann freistehend zum 1:0. Grenchen spielte bis zu diesem Zeitpunkt zu passiv auf und ein Weitschuss von Samuel Zayas war die einzige Offensivaktion der Uhrenstädter in der gesamten ersten Spielhälfte. Mit der Einwechslung von Jihed Jelassi verstärkte Rüetschli nach dem Seitenwechsel seine Offensivabteilung. Und Grenchen kam zusehends gefährlicher auf.

Offensiv war Grenchen zu harmlos

So musste Baden-Keeper Marko Vasilj bei Schüssen von Fitim Sadrji, Kilian Hegg sowie Joker Jelassi parieren. In einem offenen Schlagabtausch kam auch Baden in der Folge zu mehreren Abschlussgelegenheiten, welche ungenützt blieben. In der 90. Minute hatte Captain Sascha Stauffer den Ausgleichstreffer auf dem Fuss, doch zischte sein Schuss über die Latte. In der Nachspielzeit machte Geissmann mit seinem Nachschuss zum 2:0 alles klar, während Mario Sampaio mittels Ampelkarte wegen Reklamieren vorzeitig unter die Dusche musste.

Drei Spiele, drei Siege

«Wir reisten ohne Druck nach Baden und sind uns bewusst, dass wir die nächsten drei Spiele gewinnen müssen, um die Aufstiegsspiele zu erreichen. Der Qualitätsunterschied war klar ersichtlich und wir hofften, mit Konterfussball zum Erfolg zu kommen. Offensiv waren wir aber zu harmlos und der Badener Sieg ist verdient», so Rüetschli.