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Grenchen-Limpachtal schickt Bettlach mit einer Packung nach Hause zurück

Nach Startschwierigkeiten entschied Grenchen-Limpachtal das Solothurner Derby gegen Bettlach mit 11:4 klar zu seinen Gunsten. Die Vorentscheidung fiel bereits im Startdrittel, das 6:2 endete.

Bereits nach 40 Sekunden überraschte Rüegger allerdings Fankhauser mit dem 0:1. Mit zwei Doppelschlägen in den ersten 20 Minuten wendeten die Grenchner jedoch das Blatt. Sterchi leitete als Doppeltorschütze innert 32 Sekunden den Umschwung ein (6.). Den 2:2-Ausgleich des Tschechen Rybon (9.) beantworten die Einheimischen: Sterchi mit seinem drittem Treffer und Tristan Jenni erhöhten auf 4:2 (13.).

«Wir hatten einen schlechten Start und es war für uns wichtig, dass wir reagieren konnten, denn in den letzten Spielen hatten wir Probleme mit der Chancenauswertung», sagte Grenchens Trainer Simon Kunz.
Timeout brachte nichts
Nach Ischs 5:2 nahm Bettlach-Trainer Ronald Rüfenacht sein Timeout (14.). Vergeblich. Samuel Däppen erhöhte auf 6:2 (18.). «Nach dem 2:1 hat sich unsere Unterlegenheit in den Zweikämpfen massiv ausgewirkt, wir gewannen kaum mehr Bälle», stellte Rüfenacht fest. Der Bettlacher ortete die Differenz im Zweikampf-Verhalten.

Wieder Rüegger schoss dann das erste Tor im Mitteldrittel. Doch dieser Treffer war kein Weckruf für ein vehementes Auflehnen seitens von Bettlach. Vielmehr unterstrichen die Grenchner mit ihrem dritten Doppelpack - diesmal durch Kohler und Henzi innert 23 Sekunden - ihre Dominanz. «Nach dem zweiten Abschnitt war das Spiel entschieden», konstatierte Rüfenacht.

Mit dem Sieg liegt Grenchen-Limpachtal vor dem letzten Quali-Spiel auf Rang drei. «Nach der klaren Führung nach zwei Dritteln wollten wir den Fokus weiter hoch halten und auch den Schlussabschnitt gewinnen», sagte Kunz. Dass es nach dem 9:3 durch Kohler (34.) elf Minuten bis Aegerters Stängeli (46.) dauerte, hat einen besonderen Grund. «Keiner will gerne den fälligen Bierkasten zahlen, wenn er das zehnte Tor erzielt», meinte Kunz nicht ganz ernsthaft. Mauro Kieners 10:4 (51.) und Samuel Däppens 11:4 (55.) waren nur noch Zugaben.

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