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Grenchen-Limpachtal dominiert – und verliert

Der überzeugende Auftritt gegen Schweizer Meister Oberwil in der NationalligaA wird nicht belohnt. Grenchen-Limpachtal verliert am Schluss mit 3:5. Die Grenchner scheitern an der schlechten Chancenauswertung.

Zu Beginn deutete wenig auf den späteren Spielverlauf. Denn den besseren Start in Grenchen hatten klar die Gäste aus Oberwil. Es waren keine zehn Minuten gespielt, als die Platzherren bereits einem Zwei-Tore-Rückstand hinterherlaufen mussten. Je länger das erste Drittel aber dann dauerte, desto besser kamen die Solothurner ins Spiel. Dies hatte zur Folge, dass die Rebells die eine oder andere Strafe nehmen mussten. Dank zwei Toren im Powerplay konnten die Gastgeber den Fehlstart bis zum Drittelende vergessen machen und das Spiel ausgleichen.

Oberwil effektiver

Das lautstarke Publikum hoffte jetzt, dass das Team von Grenchen-Limpachtal den Schwung mit in den zweiten Abschnitt nehmen können – das tat es auch. Der Gastgeber dominierte den Europacupsieger zeitweise nach Belieben. Einziges aber entscheidendes Manko in dieser Phase des Spiels war die Effektivität. Trotz unzähliger Topchancen brachten sie kein weiteres Tor zustande. Ganz anders präsentierte sich in dieser Hinsicht das routinierte Oberwil. Dank eines Tors in Überzahl gegen Ende des zweiten Abschnitts gingen die Gäste entgegen dem Spielverlauf mit 3:2 in Führung.

Nur noch ein Tor gelingt

Die Marschrichtung für das letzte Drittel seitens der Platzherren war nicht schwer zu erraten. Man wollte schnellstens den Ausgleich erzielen und das Spiel gewinnen, zudem konnte man zu Beginn des Drittels auch noch in Überzahl spielen. Beste Vorrausetzungen also. So viel sei vorweg verraten: Ein weiteres Tor gelang ihnen, doch es war lediglich der Treffer zum 3:5-Endstand.

Auch im letzten Abschnitt waren die Gastgeber überlegen, aber mehr als dieses weitere Tor wollte ihnen einfach nicht gelingen. Grenchen-Limpachtal hätte wohl bis in die Nacht auf das gegnerische Tor schiessen können, es wäre ihm kein weiteres Tor gelungen. Trainer Simon Kunz suchte nach dem Spiel nach Gründen für die unnötige Niederlage: «Die Chancenauswertung war haarsträubend, dieses Spiel hätte man nicht verlieren dürfen», sagte er sichtlich enttäuscht. Trotz dieser Niederlage sind die Saisonziele des Vereins durchwegs ambitioniert. Man will an die gute letzte Spielzeit anknüpfen, also in den Halbfinal vorstossen und den Cup verteidigen. Nach diesem vielversprechenden Auftritt gibt es keinen Grund, daran zu zweifeln, dass das Potenzial dafür vorhanden ist.

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