Alles fing so gut an. In der ersten Partie des Playoff-Viertelfinals konnten die Gerlafinger Gekkos gegen den Favoriten La Broye reüssieren und in Payerne das wichtige Break holen.

Am Samstag hätten die Solothurner dann auch den Sack zumachen können und gegen den Favoriten zu Hause ins Halbfinale einziehen. Doch da die Mannschaft von Marc Lange das Startdrittel vollkommen verschlief und einem 1:5-Rückstand nachrennen musste, kam man nicht über eine 4:7-Niederlage hinaus und verlor den gebreakten Heimvorteil.

Gekkos Gerlafingen im Spiel gegen La Broye

Gekkos Gerlafingen im Spiel gegen La Broye

Lange zog deshalb auch eine durchzogene Bilanz nach dem Spiel: «Ich kann nicht verstehen, wieso wir die ersten 30 Minuten so verschlafen konnten. Nun müssen wir aber das Positive aus dem Spiel, das grosse Engagement im letzten Drittel, für morgen mitnehmen und dies besser machen.»

Dem Löwen in der Höhle erlegen

So mussten die Gekkos am Samstag in Payerne in der Höhle des Löwen antraben und sich noch einmal beweisen. Doch es wurde nichts aus den Halbfinal-Träumen der Gerlafinger. Das Spiel war zwar bis zur zweiten Pause ausgeglichen, was durch das Resultat von 2:2 sicher bestätigt wurde, aber im letzten Abschnitt konnten die Fribourger kaltblütiger reagieren. «Nachdem wir das 2:3 erhielten, mussten wir unsere Defensive für die Offensive aufgeben und dies wurde von La Broye professionell genutzt», erklärt lange die hohe Niederlage von 2:9 in La Broye.

Das Team habe einen starken Knick durchleben müssen nach vielen ungenutzten Chancen. «Das Momentum war dann nicht mehr auf unserer Seite und La Broye konnte uns auskontern und so davon ziehen», schliesst Lange ab.