Eishockey
Gegner von Zuchwil Regio ist eine «Wundertüte»

Zuchwil-Regio-Stürmer Thomas Rohrbach kann sich heute (20.15) mit einem Sieg seines Teams gegen die Argovia Stars viele «dumme» Sprüche ersparen.

Michael Schenk
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Stürmer Thomas Rohrbach

Stürmer Thomas Rohrbach

zvg

Der in Recherswil aufgewachsene Thomas Rohrbach wechselte auf die Saison 2012/13 innerhalb der 1. Liga von Zuchwil Regio zu den Argovia Stars. «Berufliche Gründe gaben damals den Ausschlag», hält der Projektleiter Sanitär und gelernte Sanitärplaner fest.

Der in Solothurn lebende Offensivspieler war damals in Zofingen angestellt. Insofern hat der 27-Jährige die Aargauer Eishockey-Prachtmomente der Neuzeit live miterlebt und mitgestaltet. Die Stars schalteten damals 2013 im Playoff-Viertelfinal überraschend Lyss aus und schieden im Halbfinal gegen den EHC Burgdorf 1:3 aus. «Ich hatte eine tolle Zeit in Aarau, die ich nicht missen möchte», sagt Rohrbach.

Umso lieber würde der Solothurner heute (20.15) natürlich gegen seinen Ex-Klub im Sportzentrum gewinnen. Das Hinspiel hatten die Zuchwiler im Brügglifeld mit 5:1 souverän für sich entschieden. «Es ist immer schön, gegen seinen Ex-Klub und seine Kollegen von früher zu gewinnen», sagt Rohrbach.

Die «dummen» Sprüche nach dem Match gibts sowieso – entweder gehört man zu denen, die sie machen oder zu denen, die sie sich anhören dürfen. «Ich bevorzuge schon Ersteres», sagt der betroffene Zuchwil-Player, der vor seinem Transfer in den Nachbarkanton eine Saison für Bucheggberg in der 2. Liga tätig war.

Handfeste «Büetz»

Die Argovia Stars gehören zu jenem Mannschafts-Quartett, dessen Atem Zuchwil Regio derzeit im Nacken spürt. Fünf Runden vor Schluss der Qualifikation belegen die Solothurner den fünften und damit letzten Rang, der zur Teilnahme an der oberen Masterround berechtigt und damit der direkten Playoff-Qualifikation gleichkommt. Aarau liegt drei Punkte zurück. «Klar, dass wir gewinnen wollen und müssen», hält Rohrbach fest.

Schliesslich gehe es auch darum, dem Heimpublikum eine gute Performance abzuliefern. Freilich ist Aarau eine Wundertüte. «Man weiss nie genau, wie sie auftreten.» Grundsätzlich jedoch gehören die Rüebliländer zu jenen, die relativ kunstlos, um nicht zu sagen brachial nach vorne «ackern». «Wir müssen uns darauf einstellen, dass sie ihren Körper einsetzen werden», prognostiziert Rohrbach. Handfeste «Büetz» ist also für die Gastgeber angesagt, dann sollte es «finalement» passen.