Eidgenössisches Turnfest

Gebrüder Ritz mit gutem «Bauchgefühl» vor der Bekanntgabe der Rangliste

Zufrieden: Die Brüder Marc (l.) und Jürg Ritz während des Wettkampfes.

Zufrieden: Die Brüder Marc (l.) und Jürg Ritz während des Wettkampfes.

Über 1300 Turnerinnen und Turner starteten am ersten Wettkampftag in Magglingen. Darunter auch die Brüder Marc und Jürg Ritz, die sich nach einem schwachen Start zum Schluss steigern konnten.

Der Turnwettkampf ist ein Einzelwettkampf wobei die Teilnehmer drei Disziplinen aus allen Sparten des Turnens auswählen müssen. Dieser relativ neue Wettkampf spricht somit polysportive Turnerinnen und Turner an. Dabei waren auch die Gebrüder Marc und Jürg Ritz vom TV Biezwil im Einsatz.

Der 34-jährige Marc Ritz, Technischer Leiter vom Regionalturnverband Solothurn und Umgebung, ist ein sehr aktiver Turner mit Leib und Seele. Er startete in der Kategorie Aktive und wählte als erste Disziplin das Steinstossen, wo er aber mit dem scharfkantigen Stein haderte. Besser lief es ihm dann in der zweiten Disziplin beim 80-Meter-Lauf, wo der passionierte Leichtathlet seine langjährige Erfahrung gut umsetzen konnte.

Jürg Ritz profitiert vom Bonus

Der ältere Bruder Jürg Ritz konnte als 41-Jähriger in der Kategorie 35+ antreten und somit von einem Bonus bei den Wertungstabellen profitieren. Bei seiner ersten Disziplin Weitsprung gelang ihm in allen drei Sprüngen der Absprung nicht optimal. «Eigentlich bin ich eher ein Ausdauersportler und Disziplinen mit Schnelligkeit sind nicht mehr so mein Ding» begründete er seinen unglücklichen Wettkampfstart. Besser lief es dem SBB-Angestellten dann aber beim Kugelstossen, wo er mit seiner Leistung zufrieden war.

Unihockey als Trumpf

Als letzten Wettkampfteil wählten die Brüder beide den Unihockey Spielparcours. Eine gute Mischung aus Geschicklichkeit und Schnelligkeit im Umgang mit dem Unihockey Ball waren da gefragt. Diese Disziplin hatten die beiden privat bei sich zu Hause auf der Strasse ein paar Mal trainiert. Der Trainingsfleiss zahlte sich aus und sie führten die Bälle geschickt und ohne grosse Zwischenfälle um die Malstangen und durch die Mini-Tore hindurch. Die vom Wertungsrichter gemessenen Zeiten reichten dann bei beiden Turnern für eine Note über 9.

«Mit dem Resultat zufrieden»

«Wir sind mit dem Resultat zufrieden», sagten die Gebrüder am Ende des Wettkampfs nach kurzer Auswertung ihrer Resultate. «Unser Ziel war in erster Linie dabei zu sein und nach Möglichkeit die Auszeichnung zu erreichen». Eine solche wird an die ersten 30 Prozent der Rangliste vergeben. Ob die beiden Bucheggberger ihre gesteckten Ziele erreichen werden, zeigt sich aber erst heute Freitag spät abends, wenn der Turnwettkampf abgeschlossen wird.

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