Fussball

GC-Präsident Anliker zu Gast beim FCW

René von Euw (links) im Gespräch mit GCZ-Präsident Stephan Anliker.

René von Euw (links) im Gespräch mit GCZ-Präsident Stephan Anliker.

Auf Einladung des FC Wangen stattete der GC-Präsident Stephan Anliker der Chrüzmatt einen Besuch ab. In seinem Referat gewährte er auf höchst anschauliche Weise einen Einblick in die Probleme, mit welchen ein Grossklub zu kämpfen hat.

Seine Person stellte er dabei in den Hintergrund. Er, der sein Amt nicht gesucht habe, heute es aber mit Freude ausübe, wolle der Sache allgemein und dem Grasshopper Club Zürich im Besonderen dienen. Auch wenn es sehr schwierig werde, in absehbarer Zeit an die glorreichen vergangenen Zeiten anzuknüpfen, gab er sich dennoch optimistisch, aber auch realistisch. Es gehe ihm insbesondere darum, zuvor gemachte Fehler nicht zu wiederholen, sondern zu korrigieren und die Finanzen ins Lot zu bringen. Er sei, und das wird auch die in Wangen vorhandenen und anwesenden GC-Fans besonders gefreut haben, von einer erfolgreichen Zukunft überzeugt.

Hätte GC nicht eine bestens organisierte und erfolgreiche Nachwuchsförderung, sähe es für den Klub wohl düster aus. Vor allem dank der Transfers von Roman Bürki und Shkelzen Gashi, die dem Verein die stolze Summe von 12 Millionen Franken eingebracht haben, konnte die letztjährige Rechnung mit einem Gesamtumsatz von 30 Millionen Franken ausgeglichen gestaltet werden.

Wirtschaftliche Nachhaltigkeit sei wichtig

Der 56-jährige Architekt aus Langenthal über das Motto des nach wie vor erfolgreichsten Schweizer Fussballvereins: «GC verfolgt eine Politik der ökonomischen Vernunft. Wir können und wollen nicht mehr Geld ausgeben, als wir einnehmen. Nur ein finanziell gesunder Klub kann nachhaltig erfolgreich sein. Und ein sportlich erfolgreicher Klub wird mittelfristig auch finanziell erfolgreich sein.»

Abschliessend wollte es Anliker nicht unterlassen, dem FC Wangen zu gratulieren. Es sei alles andere als selbstverständlich, dass sich ein Dorfverein während zwanzig Jahren in der obersten Amateurliga behaupten könne. Anliker ist nach wie vor mit der Region verbunden und weiss deshalb, wovon er spricht. Diese Worte werden wohl auch René von Euw, der den FC Wangen an dieser Veranstaltung präsentierte, gefreut haben.

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