Fussball 2. Liga

Für den FC Iliria beginnt die Saison zu früh

Teamfoto FC Iliria

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Nach nur einem Jahr in der 2. Liga inter nimmt der FC Iliria unter Xhevxhet Dullaj den nächsten Anlauf.

Sechs Siege und vier Unentschieden ist die Ausbeute des FC Iliria in der bisher einzigen Saison in der 2. Liga inter. Das Abenteuer dauerte nur eine Saison. Am Ende fehlten den Stadt-Solothurnern neun Punkte für den Verbleib in der interregionalen Spielklasse. Der Trainerwechsel im Winter von Perparim Redzepi zu Xhevxhet Dullaj blieb wirkungslos.

Nun startet der FC Iliria, mit einem deutlich breiteren Kader, einen neuen Anlauf. «Wir gehören sicher zu den Anwärtern auf den ersten Platz», so Dullaj, der sagt, dass er in der Sommerpause die Spieler verpflichten konnte, die er wollte. «Xhevi» Dullaj bediente sich beim FC Egerkingen (Besnik Rudaj, Ardian Shala und Hysni Dullaj), beim FC Zuchwil (Riad Racipi, Besim Racipi und Enes Basini) sowie beim FC Solothurn (Jasminder Dhillon und Fitim Racipi).

«Wir konnten die sehr guten Abgänge mit sehr guten Zuzügen ersetzen», fasst Dullaj die Transfers zusammen. Mehr Spieler bedeutet mehr Konkurrenzkampf und davon erhofft er sich eine Qualitätssteigerung der ganzen Mannschaft.

Während er mit der Entwicklung der Mannschaft sehr zufrieden sei, sehe es in Sachen Saisonvorbereitung weit weniger rosig aus: «Die Vorbereitungsphase im Sommer ist für jeden Trainer unangenehm, wenn die Hälfte der Mannschaft fehlt.» Dullaj fordert, dass die Saison in der 2. Liga erst Ende August beginnen sollte: «Das wäre der perfekte Zeitpunkt.»

Doch es ist kein Wunschkonzert und deshalb beginnt die neue Saison für den FC Iliria exakt am nächsten Mittwoch um 20 Uhr mit dem Heimspiel gegen den FC Härkingen. Mümliswil auswärts und Oensingen daheim sind die übrigen Aufgaben bis Anfang September. Xhevxhet wollte sich nicht auf einen Titelkandidaten festlegen, die Auswahl ist wohl zu gross, aber: «Die Aufsteiger könnten für Unruhe sorgen und die Überraschungsteams werden.»

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Autor

Raphael Wermelinger

Raphael Wermelinger

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