Unihockey

Fünf Punkte für die Solothurner Teams zum Saisonauftakt

Der Start in die neue Kleinfeldsaison ist den beiden Teams, die in der 1. Liga spielen, wunschgemäss gelungen. Mümliswil eroberte drei, Oekingen zwei Punkte. Kappelen, Tafers, Berne Hurricanes sowie Unterkulm waren die ersten Gegner der Solothurner.

Auch in der neuen Saison hat Mümliswils 1. Mannschaft die Turnhalle im Oensinger Oberdorf gewählt, um seine Heimspiele auszutragen. «Hier hat es mehr Platz für die Zuschauer», erklärt Captain Patrick Boner, «unsere anderen Teams spielen weiterhin in der etwas kleineren Halle in Mümliswil.» Die Guldentaler begannen mit einem 5:5 gegen das Spitzenteam Kappelen ansprechend. «Gegen diese starke Mannschaft ist das sogar ein sehr gutes Resultat», analysierte Boner nach dem ersten Saisonspiel. «Jetzt wissen wir, wo wir stehen.»

9:3-Sieg gegen Tafers

Danach gelang der erhoffte Sieg gegen Tafers, der mit 9:3 allerdings etwas zu hoch ausfiel. «Wir kamen in der ersten Halbzeit nicht so recht auf Touren», kommentierte der Captain diese Partie. Trotzdem ging Mümliswil in Führung und zur Pause hiess es 3:2. «Es zeigte sich einmal mehr, dass es einfacher ist, einen Vorsprung zu verteidigen als ein Tor schiessen zu müssen.» Tatsächlich machte Tafers gleich nach der Pause während exakt fünf Minuten mächtig Druck, ohne aber den Ausgleich zu schaffen. Dann gelang Mümliswil wie aus dem Nichts das 4:2, was die Partie für die Guldentaler in die richtigen Bahnen lenkte. So brachten Sie den 9:3-Sieg souverän ins Trockene.

Kampfbetont und intensiv

Das Kleinfeld-Unihockey ist extrem intensiv und kampfbetont, und weil die Schiedsrichter die Anweisung bekommen haben, bei den Zweikämpfen etwas mehr laufen zu lassen, wird sich dieser Eindruck noch verstärken. Weil es nur drei Feldspieler gibt, kann man sich auch nicht verstecken. Kondition ist wichtig, und wer den Ball abdecken kann, hat grossen Vorteil. Geschossen wird pausenlos aus allen Lagen und vollen Rohren.

Bessere Kondition half nicht

Oekingen hatte zuerst gegen die Routiniers der Berne Hurricanes – die nur mit sechs Feldspielern angetreten waren – keine Chance und verlor 1:5. Die bessere Kondition half den Oekingern dabei nichts. «Wenn man gegen die Hurricanes erst einmal in Rückstand gerät, dann können die ihre Routine ausspielen», kommentierte Captain Benjamin Hofer den Ausgang dieses Spiels.

Sehr hohes Niveau in der 1. Liga

Dafür gelang gegen Unterkulm mit 5:2 der erhoffte Sieg. «Diese Mannschaft ist neu in unserer Gruppe und wir kannten sie nicht», freute sich Hofer, «der Sieg gibt uns viel Moral für den zu erwartenden Kampf gegen den Abstieg. Es hat nur noch Teams mit Topspielern, das Niveau ist in der 1. Liga sehr hoch geworden.»

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