Interclub NLA

Froburg Trimbach verpasst die Finalrunde hauchdünn

Der Hägendörfer Mischa Lanz kämpfte sich nach einem schwierigen Start in die NLA-Saison zurück.

Der Hägendörfer Mischa Lanz kämpfte sich nach einem schwierigen Start in die NLA-Saison zurück.

Der NLA-Equipe des TC Froburg Trimbach fehlte am Ende ein Sieg, um sich für die Halbfinals vom Wochenende zu qualifizieren. «Es ist schade, wir dürfen aber trotzdem stolz sein», sagt Teamchef Peter Gubler.

Das Ziel für das Heimspiel vom Dienstag des TC Froburg Trimbach am fünften und letzten Spieltag der NLA-Qualifikation war klar: So viele Punkte wie möglich gewinnen, um in der Tabelle vom fünften auf den vierten Platz nach vorne zu kommen. Dieser vierte Platz wäre gleichbedeutend gewesen mit der Teilnahme an der Finalrunde in Winterthur am Wochenende– dem Saisonziel der Trimbacher.

Um auf diesen vierten Rang vorzustossen, musste die Mannschaft in der letzten Runde einen Vertreter des Trios Neuenburg, GC und Sonnenberg Zürich überholen. Eine schwierige Aufgabe, obwohl die vier Equipen vor dem letzten Spieltag nur durch einen einzigen Zähler getrennt waren. Grund für die schwierige Aufgabe war Trimbachs Gegner im letzten Gruppenspiel: der noch ungeschlagene Tabellenführer Seeblick Zürich.

Trimbachs Spanier Andujar und Martinez verlieren

Und die Zürcher zeigten in den Einzelpartien sogleich, weshalb sie in dieser Saison bislang das stärkste Team sind und sich die Qualifikation für die Finalrunde bereits vorzeitig sichern konnten. Auf den ersten vier Positionen schwangen sie obenaus und setzten sich dabei etwas überraschend auch gegen die beiden spanischen Verstärkungsspieler in den Reihen des TC Froburg Trimbach durch. Obwohl diese eigentlich auf dem Papier zu favorisieren waren. Immerhin: Dank der Siege des Hägendorfers Mischa Lanz – der sein drittes Einzel in Folge gewann – und des Altmeisters Cristian Villagran hatte die Hoffnung auf die Finalrunde weiterhin bestand.

Klar war zu jenem Zeitpunkt aber, dass Neuenburg nicht mehr eingeholt werden konnte. Die Westschweizer feierten nämlich einen 8:1-Kantersieg gegen Genf. Blieben also noch GC und Sonnenberg, die sich im Direktduell gegenüberstanden. Dass Sonnenberg nach den Einzelpartien mit 5:1 führte, nährte die Trimbacher Hoffnungen. Mit weiteren Siegen im Doppel hätte man GC noch abfangen können.

Verletzung und Schwäche in den Doppelpartien

Doch die grosse Aufholjagd blieb aus. Seeblick war auch in den Doppelpartien die stärkere Mannschaft. Dank des Erfolgs des Duos Adam Moundir und Mischa Lanz konnten die Trimbacher aber zumindest zwischenzeitlich wieder an GC vorbeiziehen. Nun aber hiess es warten. Sollte Sonnenberg zwei Doppel gegen die Grasshoppers gewinnen, stünde Trimbach in der Finalrunde. Ansonsten würde GC den vierten Platz übernehmen. Kurz nach halb neun war es dann definitiv: GC hatte das zweite Doppel gewonnen und damit Trimbach den letzten Finalrundenplatz vor der Nase weggeschnappt.

«Es ist schade, dass es nicht für die Finalrunde gereicht hat. Wir dürfen aber trotzdem stolz sein. Auf den Plätzen zwei bis fünf war es eine äusserst enge Angelegenheit und jetzt hat es für uns leider nicht gereicht. Aber auch das gehört dazu», kommentierte Trimbachs Teamchef Peter Gubler das Ausscheiden.

Doch woran hats denn gelegen, dass man die Finalrunde so knapp verpasst hat? Peter Gubler nennt gleich zwei Gründe: «In der ersten Partie gegen Neuenburg verletzte sich unsere Nummer zwei. Da haben wir zwei Punkte verloren und diesen beiden Punkten sind wir die ganze Saison hinterher gerannt. Zudem haben wir in jeder Begegnung nur ein Doppel gewinnen können. Das reicht auf diesem Level schlicht nicht.»

Die Weltnummer 53 als Vorbild für das ganze Team

Trotzdem kann Peter Gubler der Saison auch Positives abgewinnen. «Wir hatten eine tolle Truppe mit einem super Teamgeist. Zudem war unsere Nummer eins Pablo Andujar für uns alle ein Vorbild – auf und neben dem Platz. Er war der beste Spieler, den wir je in unserem Team hatten», schwärmt der Teamchef und hebt auch die Leistungen von zwei weiteren Spielern hervor: Adam Moundir und Mischa Lanz. «Beide hatten einen schwierigen Start in die Saison, kämpften sich dann aber hervorragend zurück. Das hat mich sehr gefreut.» Lanz gewann drei Einzel und ein Doppel, Moundir zwei Einzel und drei Doppel.

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